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Die Emissionen
von Treibhausgasen verringern

Hier finden Sie die 2. CO2-Bilanz (BEGES) von SNCF für 2014. Alle staatlichen Unternehmen in Frankreich mit mehr als 250 Beschäftigten sind seit 2012 gesetzlich dazu verpflichtet, alle drei Jahre eine solche Bilanz zu erstellen. Die neueste Bilanz für SNCF belegt, dass seit 2011 der Ausstoß von Treibhausgasen unseres Unternehmens um 5% zurückgegangen ist.


Die CO2-Bilanz 2014



Die Emissionsfaktoren entsprechen den Vorgaben zur CO2-Messung der französischen Agentur für Umwelt und Eindämmung des Energieverbrauchs ADEME (Agence de l'Environnement et de la Maîtrise de l'Énergie). Bei den Kraftstoffen für Dienstfahrten ist der Verbrauch von Leihwagen eingeschlossen.

Die Messtoleranz:

  • Antriebsenergie: weniger als 2% Ungenauigkeit
  • Energieverbrauch in Gebäuden: Bei über 17.000 Gebäuden liegt die Ungenauigkeit bei rund 10%

Die wichtigsten Maßnahmen zur Emissionsverringerung, die zwischen 2014 und 2017 gestartet werden:

  • Plan zu Einsparung von Antriebsenergie: Zähler, Triebwagenführerschulung Opticonduite und Sparmodus
  • Indienststellung neuer Garnituren
  • Vermassung der Verkehre und Übergang von Verbrennungs- auf Elektromotoren bei der Fracht
  • Plan zur Reduzierung des Verbrauchs von Gas, Heizöl und Elektroenergie beim Betrieb der Gebäude
  • Bahnhofsbeleuchtung mit LED
  • Optimierung des KFZ-Fuhrparks und Reduzierung des durchschnittlichen Kraftstoffverbrauchs

Diese Maßnahmen bilden den SNCF-Aktionsplan Selbstverpflichtung des Konzerns zur Verringerung der Emissionen von Treibhausgasen um 5,8% zwischen 2014 und 2017.


Das SNCF-Engagement
zwischen 2014 und 2025

Das Reisen immer umweltfreundlicher machen – dazu hat sich SNCF verpflichtet. Das Ziel der Verringerung des Energieverbrauchs, das in der neuesten CO2-Bilanz deutlich wird, weist in diese Richtung, aber es ist nur Teil eines noch viel ambitionierteren Engagements: SNCF wird zwischen 2014 und 2015 die gesamten Konzernemissionen an Treibhausgasen um 20% reduzieren. Das wurde zur Eröffnung des Pariser Klimagipfels von 2015 angekündigt und auf der Uno-Plattform NAZCA, in der die freiwilligen Umweltverpflichtungen von Unternehmen auf der ganzen Welt dokumentiert werden, veröffentlicht.

Für SNCF ist es eine Herausforderung, das hohe Niveau an CO2-Einparungen bei der Mobilität zu erhalten und weiter zu verbessern. Deshalb informiert Sie der Konzern seit dem 1. Oktober 2013 über die CO2-Produktion jeder Ihrer Fahrten. Damit können Sie bei jeder Ihrer Reisen die Effizienz des öffentlichen Transports (speziell der Eisenbahn) gegenüber den individuellen Transportmitteln überprüfen.

Die Eisenbahn hält derzeit 9% des Marktes bei der Beförderung von Menschen und Gütern in Frankreich, ist aber gleichzeitig für nur 0,8% der CO2-Emissionen der gesamten Transportbranche verantwortlich.

Den CO2-Abdruck Ihrer Fahrten mit SNCF kennenlernen


CO2-Lebensbilanz
der Hochgeschwindigkeitsstrecke Rhein-Rhône

Seit Dezember 2011 verbindet die 140 km lange Hochgeschwindigkeitsstrecke Rhein-Rhône die französische Senfstadt Dijon mit dem elsässischen Mulhouse. Mit der Messmethode Bilan Carbone® konnten SNCF und SNCF Réseau die Treibhausgasemissionen für alle Lebensphasen des Projektes ermitteln. Diese Initiative war für die Eisenbahnbranche eine Premiere. Die Ergebnisse bestätigen die Überlegenheit des Schienentransports angesichts des Klimawandels.

Der Bilan Carbone® zeigt, dass in 30 Jahren durch das Gesamtprojekt der Hochgeschwindigkeitsstrecke Rhein-Rhône einschließlich Bau und Betrieb rund 1,9 Mio. Tonnen CO2 verursacht werden. Das kommt Ihnen viel vor? Das ist die Treibhausgasmenge, die eine Stadt mit 200.000 Einwohnern wie Dijon oder Mainz innerhalb eines einzigen Jahres produziert. Zieht man jedoch von dieser Schadstoffmenge die Einsparungen ab, die dadurch erzielt werden, dass jährlich 1,2 Mio. Reisende vom Auto oder Flugzeug auf den Zug umsteigen, dann ist der CO2-Abdruck der HGV Rhein-Rhône schon ab dem 12. Betriebsjahr gleich null.


Den Energieverbrauch verringern,
um unseren Schadstoffausstoß
zu senken

Wissen Sie eigentlich, wie viel SNCF für Energie ausgibt? 1 Mrd. Euro pro Jahr, davon 80% für die Züge und 20% für die Gebäude. Je mehr wir diesen Verbrauch senken, desto stärker verringern wir auch unseren CO2-Abdruck und damit unseren Einfluss auf die Umwelt. Um das zu erreichen, haben wir ein umfangreiches Programm zur Energieeinsparung gestartet. Derzeit konzentrieren wir unsere Anstrengungen vor allem auf die Verbesserung der Energieeffizienz unserer Züge und Gebäude.

Zur Verbesserung ihrer CO2-Bilanz stützt sich SNCF gleich auf zwei Programme zur Energieeinsparung, die parallel laufen und klar umrissene Ziele haben:

  • Antriebe: Verringerung des Verbrauchs an Elektrizität und Dieselkraftstoffen bei unseren Zügen um 20% zwischen 2012 und 2022
  • Gebäude: 20% Einsparung beim Verbrauch an Elektrizität, Heizöl und Erdgas in unseren Gebäuden zwischen 2012 und 2020



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