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Die Fondation SNCF

Die Fondation SNCF (SNCF-Stiftung) hilft jungen Menschen dabei, sich eine Zukunft aufzubauen. Mit einem Budget von 3 Mio. Euro unterstützt sie jedes Jahr 600 Projekte von gemeinnützigen Einrichtungen in ganz Frankreich, die von 23 regionalen Korrespondenten koordiniert werden.

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Solidarität: Junge Menschen unterstützen

Engagement im Kern des Unternehmens

Solidarität gehört zur Unternehmensgeschichte des SNCF-Konzerns. Unsere  Mitarbeiter sind seit jeher im gesellschaftlichen Leben für Solidarität eingetreten. Dieses soziale Engagement teilen wir tagtäglich. Verantwortung, Nähe, Innovation: Die Werte unseres Konzerns bilden auch die Grundlage des Handelns der Fondation SNCF. Seit ihrer Gründung im Jahr 1995 stützt sie sich bei Ihrem Wirken für die Jugend unseres Landes auf diese Basis gesellschaftlicher Verantwortung und Solidarität.

Jedes Jahr unterstützt die Stiftung über 600 Projekte, die Jugendliche begleiten und ihnen dabei helfen, durch Erwerb von Wissen, aber auch durch Kommunikation, Eigeninitiative und Toleranz unabhängig zu werden. Für dieses Ziel werden jedes Jahr 3 Mio. Euro aufgewendet, die in Gemeinschaftsinitiativen fließen. Mit ihnen zusammen wollen wir die Begegnung mit anderen, den Dialog und die Bereitschaft zu gemeinschaftlicher Verantwortung fördern. Alle Konzern-Filialen sind an den gesellschaftlichen Aktivitäten der Stiftung beteiligt.


Die SNCF-Stiftung, ein Ökosystem der Solidarität

Zur Unterstützung von mehr als 600 Initiativen, Vereinen und Verbände überall in Frankreich hat die Fondation SNCF in den Regionen ein regelrechtes Ökosystem der Solidarität geschaffen, das sich stützt auf:

  • 3 verschiedene Projektthematiken: „Entre les lignes“ (Zwischen den Zeilen) gegen Analphabetismus, „Vivre ensemble en partageant nos différences“ (Miteinander leben und unsere Verschiedenheit teilen) als Hilfe für Jugendliche, sich Anderen zu öffnen, und die „Coups de cœurs solidaires“ (Highlights der Solidarität) zur Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements der SNCF-Mitarbeiter bei den Sozialorganisationen.
  • 19 langfristige Partnerschaften mit großen sozialen Netzwerken, darunter die Cité de la Musique in Paris, der nationale Verband für den Kampf gegen den Analphabetismus Agence Nationale de Lutte Contre l’Illettrisme (ANLCI) in Lyon und die Organisation „Entreprendre pour Apprendre“ (durch unternehmen lernen), die in vielen französischen Regionen aktiv ist.

Engagement im Herzen der Regionen

Die SNCF-Stiftung engagiert sich zusammen mit anderen Akteuren:  Sozialverbänden, lokalen Initiativen, Erziehern, Lehrern und Volksvertretern. Damit verfügt sie über ein äußerst dynamisches Netzwerk, das von 23 regionalen Repräsentanten koordiniert wird. Sie verantworten in den Regionen die Projekte „Coups de Cœur solidaires“ und „Entre les lignes“: „Coups de Cœur solidaires“ hilft den SNCF-Mitarbeitern dabei, Initiativen zu unterstützen, für die sie sich engagieren und „Entre les lignes“ kämpft gegen Analphabetismus. Die Fondation SNCF fördert darüber hinaus auch ehrenamtliche  Tätigkeiten der SNCF-Mitarbeiter in den Vereinen und ermutigt sie, ihre beruflichen Erfahrungen in den Dienst der Allgemeinheit zu stellen.

SNCF-Präsident Guillaume Pépy stellt die Fondation SNCF vor


Autonomie: dem Analphabetismus vorbeugen

Dem Analphabetismus vorbeugen heißt, Kindern schon im jüngsten Alter die Freude am Wort vermitteln und damit die Grundlagen schaffen. Mit 900 Projekten, die in den vergangenen 6 Jahren gefördert wurden und 1 Mio. Euro, die jedes Jahr zur Verfügung stehen, ist die Fondation SNCF heute der wichtigste Förderer beim Kampf gegen ein Phänomen, das in Frankreich auch heutzutage noch ein gesellschaftliches Problem darstellt. 2,5 Mio. Menschen zwischen 18 und 65 Jahren sind heute in Frankreich Analphabeten, das sind 7% der Bevölkerung. Es sind zwar weniger als im Jahr 2005 (9%), aber immer noch viel zu viel. Aus diesem Grund erneuert SNCF jedes Jahr ihr Engagement mit der Agence Nationale de Lutte contre l’Illettrisme und verstärkt ihre Initiativen vor Ort.

Mit dem Programm „Entre les lignes“ (Zwischen den Zeilen) werden durch Aufrufe zur Präsentation von Projekten Hilfsorganisationen gefördert, die sich dafür einsetzen, Spaß an Wörtern und Zahlen zu vermitteln. In den letzten zwei Jahren hat die Fondation SNCF mehrere langfristige Partnerschaften geschlossen und unterstützt damit 377 Organisationen in ganz Frankreich. Zum Beispiel fördert die SNCF-Stiftung die Sensibilisierung von Freiwilligen und Pädagogen für die Vorteile gemeinsamen Lesens, zum Beispiel durch ihr Engagement bei Einrichtungen wie „Quand les livres relient“ („Bücher verbinden“). Diese Organisation ist in 18 Regionen und 50 Départements Frankreichs aktiv und ermöglicht jedes Jahr mehr als 150.000 Kindern, Jugendlichen und ganzen Familien, gemeinsam und mit lauter Stimme Comicalben zu lesen.

Die Fondation SNCF, Frankreichs Speerspitze im Kampf gegen Analphabetismus


Öffnung: miteinander leben

Die Entdeckung des gemeinsamen Zusammenlebens trägt dazu bei, Unterschiede zwischen den Generationen, Kulturen und Geschlechtern zu überwinden und ist ein herausragendes Mittel zur Bereicherung des persönlichen Lebens und zur Integration jedes Einzelnen. Deshalb engagiert sich die SNCF-Stiftung bei den verschiedensten Verbänden, um Aktionen zur Förderung von Pluralismus zu unterstützen. Die Pariser Gruppierung von Institutionen, die sich der Förderung der Musik widmen, „Cité de la Musique“ koordiniert das Projekt „Démos“, durch das Jugendliche aus Problemvierteln durch Mitwirkung in einem Orchester die klassische Musik entdecken. In den letzten vier Jahren konnten so 450 Kinder aus der Region Île-de-France Erfahrungen mit klassischer Musik sammeln und gemeinsam erleben. Für die Zukunft hat sich das Jugendorchester Démos ein neues, noch ambitionierteres Ziel gesetzt: 1.000 junge Menschen zusammenbringen und das ganze Land mit ihrer Musik verzaubern.

Die Fondation SNCF ist permanent bemüht, die Mitarbeiter in allen Filialen des Konzerns für Solidarität zu gewinnen und das gemeinsame Handeln zu stärken. SNCF hat sich zum Beispiel der Herausforderung der Vereinigung Sète-Lorient-Londres gestellt, die es sich zum Ziel gesetzt hat, junge Franzosen und Briten wieder für das soziale Zusammenleben zu schulen. Sie wurden damit betraut, 12 Pferde von der südfranzösischen Camargue nach England zu bringen, wo sie sehnlich von Jugendlichen mit Behinderung erwartet wurden. Ein 2.000 km langer Ritt, der 5 Monate dauerte und von Eurostar, SNCF Bretagne und der Fondation SNCF über alle Grenzen hinweg unterstützt wurde.


Initiative: Unternehmungen für die Mobilität

Die SNCF-Stiftung unterstützt junge Menschen auch bei ihren ersten Schritten ins Berufsleben, indem sie Unternehmungen fördert, die es sich zum Ziel setzen, die Mobilität der Zukunft erleichtern. Mobilität steht im Zentrum aller Aktivitäten von SNCF und deshalb unternimmt der Konzern alle erdenklichen Anstrengungen zur Vorbereitung der Mobilität von morgen. Mit dem Erfahrungsschatz ihres langfristigen Engagements hat die Fondation SNCF zusammen mit ihren Regionalvertretern ein engmaschiges Solidaritätsnetz im ganzen Land geknüpft, das es ermöglicht, Einrichtungen zu unterstützen, die den jungen Menschen beim Aufbau ihrer Zukunft zur Seite stehen.

Ganz in diesem Sinne hat es sich die Mission “Entreprendre pour Apprendre“ (EPA) – durch unternehmen lernen – zum Ziel gesetzt, so früh wie möglich in den Jugendlichen ihren Unternehmergeist zu wecken. Diese Einrichtung unterstützt Schüler mit einem umfangreichen Programm bei der Gründung von Mini-Unternehmen. Im Jahr 2013 wurde das Projekt E-Nov mit einem Ständer für einem Fahrräder und Tretroller prämiert, der die ökologische Mobilität fördert.


Engagement: Förderung mit Kompetenz

Die Mitarbeiter als Verstärkung: Das Programm „Förderung mit Kompetenz“ gibt den Mitarbeitern von SNCF die Möglichkeit, sich auch während ihrer Arbeitszeit für eine gemeinnützige Einrichtung zu engagieren. Jeder Eisenbahner kann bis zu 10 Arbeitstage im Jahr für seine Aktivitäten bei einer Wohlfahrtsorganisation aufwenden. So können bis 2016 über 1.000 SNCF-Paten und -Patinnen einer von 50 Partnerorganisationen ihre berufliche Expertise zur Verfügung stellen oder einen jungen Menschen in seinem Studium oder bei seinem beruflichen Projekt begleiten. SNCF-Präsident Guillaume Pépy : „Die Fondation SNCF gibt den Organisationen nicht nur finanzielle Unterstützung, sondern geht mit dem Projekt der Kompetenzförderung noch einen großen Schritt weiter. Damit steht ihnen das geballte Know-how unserer Mitarbeiter in 150 Berufszweigen zur Verfügung. Das wird für uns ein bedeutendes Unternehmensprojekt.“

Die Begegnung zwischen sozialen Einrichtungen und der Businesswelt stellt eine soziale Neuerung dar. Sie ist eine Bereicherung für Organisationen und Arbeitnehmer. Diese neue Politik wurde von der SNCF-Stiftung und allen Konzernbereichen ganz selbstverständlich beschlossen, weil wir über das rein finanzielle Engagement hinausgehen wollten. Olivier zum Beispiel, SNCF-Mitarbeiter in der Einkaufsdirektion, stellt seine Informatik-Kenntnisse in den Dienst der Compagnons Bâtisseurs, einer  Organisation, die sich für die Verbesserung der Wohnqualität und die berufliche Eingliederung von sozial Benachteiligten durch Wohnungsbau engagiert. Er berät sie unter anderem bei der Entwicklung ihres interaktiven Intranets: „Wenn ich meinen Kollegen davon erzähle, dann hören sie sehr aufmerksam zu. Wenn sich das weiter entwickelt, können dadurch auch innerhalb unseres Unternehmens viele neue, interessante Beziehungen entstehen.“

Mehr über das Projekt „Förderung mit Kompetenz“