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Open Data,
eine sprudelnde
Innovationsquelle
für die Mobilität

SNCF fördert zukunftsweisende digitale Ideen. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, den Dienstleistungen von morgen, die das Reisen mit dem Zug verändern werden, den Weg zu bereiten.


Neue Dienste
für die Fahrgäste

SNCF fördert die freie Nutzbarkeit von öffentlichen Daten (Open Data), um zusammen mit einem ganzen Ökosystem von Partnern (Startups, Entwickler, Designer, Datenforscher) neue Dienste für die Fahrgäste zu entwickeln. Als Unternehmen, das sich ausdrücklich zur Corporate Citizenship bekennt, stellt SNCF im Interesse der Fahrgäste und der Mobilität der Allgemeinheit Daten zur Verfügung: Fahrpläne, Bahnhofslisten, Anschlussverbindungen oder auch Dienstleistungsangebote in den Bahnhöfen.

„Die Schaffung eines innovativen Ökosystems ist entscheidend für die Zukunft,“ betont Patrick Ropert, der Kommunikationschef von SNCF: „Im ‚Le Camping’, dem Bloc encart gris_Groupe_Open Data_Strate 1 [nid:13311]Gründerzentrum für Startups an der Pariser Börse, hat SNCF bereits einige vielversprechende Ideen entdeckt.“ Über „Open Data“ hinaus rückt SNCF das Konzept „Open Innovation“ in den Vordergrund, denn der Austausch von Erfahrungen und Know-how mit den Startups wirkt für beide Partner außerordentlich inspirierend.

Le Camping

Das Gründerzentrum „Le Camping“ wurde von amerikanischen Vorbildern inspiriert und ist eine Initiative von Silicon Sentier, einer Vereinigung von innovativen IT-Unternehmen. Dabei soll zusammen mit Partnern wie SNCF die Entwicklung von jungen Startups beschleunigt werden (Beratung und Begleitung, Herstellung von Kontakten mit Fachleuten und Business Angels etc.). Zusammen mit den jungen Unternehmen engagieren wir uns für zukunftsweisende Innovationen, um das Reisen auch in Zukunft weiter zu verbessern.

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Open Data in aller Munde

Welche Daten sollen zur Verfügung stehen? Welche innovativen Dienste entstehen daraus für die Fahrgäste? SNCF betreibt seit November 2011 die Diskussionsplattform data.sncf.com

data.sncf.com

SNCF, Pionier
in Frankreich

SNCF engagiert sich seit 2011 für das Konzept Open Data. Nach einer ausführlichen Diskussion auf der Plattform data.sncf.com wurden die ersten Daten Anfang 2012 online gestellt. SNCF hat darüber hinaus auch mehrere Events zu diesem Thema organisiert wie die „Hack Days Transilien“ im Juni und den „Hackathon des Cheminots“ im Oktober 2012. Dank dieser Initiativen hatten Entwickler und Eisenbahner ein Wochenende lang Gelegenheit, sich zusammen neue und innovative Anwendungen auszudenken.

SNCF fördert auch 2013 mit Nachdruck die Nutzung der Mobilitätsdaten. Für Patrick Ropert liegt die Herausforderung darin, „dem Ökosystem zu einem Datenaustausch mit Außenstehenden zu verhelfen mit dem Ziel, neue Dienste hervorzubringen, die wir bisher überhaupt nicht auf dem Radar hatten“.

In diesem Sinne hat SNCF mehrere Wettbewerbe unterstützt wie zum Beispiel:

  • Open Tourisme im November 2012: Entwicklung praktischer Anwendungen für den Endverbraucher
  • Dataconnexions: Entwicklung von Anwendungen oder Diensten, die zur Verfügung stehende, öffentliche Daten verwenden. Dieser Wettbewerb wird von Etalab veranstaltet, der Regierungsstelle, die für die allgemeine Zugänglichkeit von öffentlichen Daten zuständig ist
  • Datacamp TER: Entwicklung von neuen SNCF-Diensten für die Regionen durch Verschränkung von Daten über den Transport und über die französischen Regionen

Wettbewerb
„Moov’In The City“

Sind Sie Entwickler, Designer, Verkäufer oder Amateur? Begeistern Sie sich für das Konzept Open Data? Dann melden Sie sich doch zum Wettbewerb „Moov’In The City“ an, der von mehreren Mobilitätsanbietern in Paris und der Region Île-de-France bis Ende Juli 2013 veranstaltet wird. Worum geht es? Auf Basis der zur Verfügung stehenden Daten der Stadtverwaltung von Paris sowie von RATP, JCDecaux und SNCF haben Sie zwei Monate Zeit zur Entwicklung mobiler Anwendungen und Datenpräsentationen. Gemeinsames Ziel dieser Internetdienste ist die Vereinfachung des täglichen Pendlerverkehrs der Fahrgäste in Paris und im Großraum der französischen Hauptstadt. Das große Finale des Wettbewerbs wird Ende Juli stattfinden. Für die Gewinner des Wettbewerbs stehen mehr 25.000 Euro zur Verfügung.

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DIE 10 SNCF-REGELN
FÜR OPEN DATA

SNCF fördert die Innovation mit Open Data und hat sich dazu Regeln gegeben, die den Austausch mit Startups und Entwicklern vereinfachen:

  • die Veröffentlichung von Fahrplänen, Bahnhofsdienstleistungen und Daten über Pünktlichkeit
  • die Abschaffung von juristischen, technischen und finanziellen Hemmnissen
  • der kostenlose und leicht auffindbare Online-Zugang zu den Daten in allgemein verwertbaren Formaten
  • die Wahrung von personenbezogenen oder sensiblen Daten, die durch das Gesetz geschützt sind
  • die Schaffung einer Plattform zur Zusammenführung aller Informationsquellen
  • die Koordination der beteiligten Gruppen (Wissenschaftler, Entwickler, Designer und Bürger)
  • die Förderung der Entwicklung von mobilen Anwendungen, die auf öffentlichen Daten basieren (Fahrpläne, Geolokalisierung, Zugang zu Bahnhöfen und Bahnsteigen...)
  • die Förderung der Entwicklung innovativer Dienste durch Schaffung neuer wirtschaftlicher Rahmenbedingungen
  • die Schaffung eines „Ökosystem für Innovation“ bei SNCF
  • die Schaffung einer Win-Win-Situation für die kreativsten Entwickler

Open Data
der Zukunft

SNCF arbeitet bei der Nutzung von Open Data mit vielversprechenden innovativen Startups zusammen, unter anderem mit Snips und Qunb. Das erste Unternehmen ist ein innovatives Big-Data-Lab (Verarbeitung von großen Datenmengen), das zweite ist auf die quantitative Auswertung von Daten spezialisiert. Sehen Sie sich nebenstehendes Video (in französisch) an, um mehr über ihre Aktivitäten zu erfahren.


DIE APP
TRANQUILIEN

Warum sich in einem überfüllten Zug um 7h55 zusammendrängen, wenn man auch den um 8h05 nehmen kann und sicher ist, einen Sitzplatz zu finden? Oder: Warum vorne in den Zug einsteigen, wo doch der hintere Wagen leer ist? Die App Tranquilien soll allen Fahrgästen dabei helfen, den Zug oder Waggon zu wählen, der am wenigsten ausgelastet ist und dadurch ihren eigenen Reisekomfort zu verbessern. Selbstverständlich unter Rücksichtnahme auf die mehr oder weniger große eigene zeitliche Flexibilität.

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