|
Die SNCF verpasst ihrem Service für Reisende in der Ile-de-France einen deutlichen Qualitätsschub.
Guillaume Pepy hat es versprochen: "Wir werden den öffentlichen Dienst im Nahverkehr revolutionieren und genauso modern machen wie den TGV-Service." Nach den drastischen Maßnahmen zur Sanierung des RER D (100 Millionen Euro, 18 Monate) profitiert der gesamte Transilien vom verschärften Tempo. Der Vertrag zwischen dem Verkehrsverbund STIF und der SNCF, der Anfang 2008 unterzeichnet wurde, hat es bereits ermöglicht, enorme Summe zu mobilisieren: Für die Zeit von 2008 bis 2011 sind Investitionen in Höhe von sechs Milliarden Euro geplant. Aber die SNCF will noch schneller und weitgreifend handeln. Weil es dringend notwendig ist. Die Fahrgäste haben die immer wiederkehrenden Verspätungen satt, und der Zustand bestimmter Bahnhöfe passt nicht zu einer Region, die sich mit der Hauptstadt schmückt. Gleichzeitig bringen die steigenden Benzinpreise immer mehr Bewohner der Ile-de-France dazu, auf den Zug umzusteigen (über 25% mehr Fahrgäste seit 1999), und das Umweltbewusstsein in der Bevölkerung wächst. Für die SNCF ist es an der Zeit, das Modell des Nahverkehrszugs neu zu erfinden, um der Ökomobilität, dem Kredo des Konzerns, freie Bahn zu lassen. Knapp 630 Millionen Euro: So sieht die zusätzliche Unterstützung aus, die für den Transilien bewilligt wurde. 330 Millionen stammen direkt aus dem Etat der SNCF, die nicht zögert, an ihren Gewinn zu gehen, um Dinge zu verändern. Im Zuge der Sofortmaßnahmen wurden vier große Baustellen eröffnet. |
|
|