Italien macht Tempo. Der erste private Bahnbetreiber des Landes heißt NTV und hat die SNCF zum Partner für seinen Einstieg in den Hochgeschwindigkeitsbereich erkoren. Viva 2011!Wussten Sie schon? Am 1. Januar 2010 wird der Marktzugang für den internationalen Personenverkehr liberalisiert. Das heißt auf gut deutsch: Reisende mit dem Ziel Europa haben ab dann die Wahl zwischen mehreren Unternehmen. In kürzester Zeit sind neue Betreiber aufgetaucht, die sich für den Wettkampf rüsten. Nuovo Trasporto Viaggiatori ist einer von ihnen. Die erste private Eisenbahngesellschaft in Italien, die sich auf den Hochgeschwindigkeitsverkehr auf Schienen spezialisiert hat, wurde 2006 gegründet und benötigte nur noch einen Trumpf im Ärmel: einen Spezialisten für Hochgeschwindigkeitszüge. Es ist die SNCF, die einen 20%igen Anteil an dem Unternehmen erwirbt. Das Programm: Die ersten NTV-Züge werden ab Juli 2011 auf drei italienischen Hauptachsen verkehren: Turin-Mailand-Rom-Salerno, Rom-Florenz-Venedig und Rom-Neapel-Bari. 25 Modelle des AGV, des neuen Hochgeschwindigkeitszugs von Alstom, werden das Land mit 300 km/h und im Rhythmus von 50 Zügen pro Tag bedienen. Das Ziel: 20% des italienischen Hochgeschwindigkeitsmarktes erobern und sich dann in Europa durchsetzen. |
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