Karriere

PLATZ DER DIVERSITÄT

 
 

Beschäftigung behinderter Arbeitnehmer

Mitarbeiter, Handicap

14/10/2009

Ende 2009 arbeiteten 4.700 behinderte Personen bei der SNCF. Die Vereinbarung 2008-2011 geht noch ein Stück weiter...

20 Jahre Engagement
Es ist bereits das 5. Abkommen in der Geschichte der SNCF, mit dem die Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen gefördert werden soll. Das Engagement begann schon vor zwei Jahrzehnten und ist heute größer denn je. Weil die SNCF von einer mobileren, umweltbewussteren und solidarischeren Gesellschaft überzeugt ist. Mit diesem Abkommen macht die SNCF vier Riesenschritte nach vorne.

Anstellung
4.222 behinderte Beschäftigte hatte das Unternehmen 2008, 4.706 Ende 2009 und die SNCF hat sich verpflichtet, weitere 600 Personen zu engagieren, davon rund hundert Menschen im dualen Ausbildungssystem von 2008 bis 2011. Insgesamt werden damit 1000 Arbeitsplätze für behinderte Personen geschaffen.

Nach einem Unfall
Um Mitarbeiter nach einem Unfall im Unternehmen zu halten, investiert die SNCF in die Einrichtung von geeigneten Arbeitsplätzen. "Das geschah in meinem Fall gleich zu Beginn meiner Tätigkeit bei der SNCF, mit der Bereitstellung einer Tastatur, die ich ausschließlich mit der linken Hand bedienen kann, einer schnurlosen programmierbaren Maus und eines Stuhls mit einer Armlehne auf der rechten Seite”, erklärt Jérôme, Mitarbeiter in der Überwachung von Signalanlagen in Paris-Nord.

Hilfe für Zulieferer mit behinderten Mitarbeitern
Allen Einkäufern der SNCF soll bewusst gemacht werden, wie wichtig es ist, auf Unternehmen zurückzugreifen, die behinderte Menschen beschäftigen. "Außerdem sind diese Einrichtungen gerade dabei, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und sich an die Marktpreise anzupassen”, berichtet Sylvie, Verantwortliche für den Einkauf bei Behinderten-Werkstätten. Im Jahr 2009 hat die SNCF 12,5 Millionen Euro in den 'solidarischen Einkauf' investiert (Behinderung und Wiedereingliederung).

Hilfe für Mitarbeiter
Die Vereinbarung regelt auch diesen Punkt. "Die Kosten für mein letztes Hörgerät wurden zum Teil von der SNCF übernommen”, erklärt Olivier, Bereichsleiter in der Wartungseinheit in Marseille. Lösungen für den Transport zwischen Arbeitsplatz und Wohnung, prioritäre Vergabe von behindertengerechten Unterkünften bei Ortswechsel sind ebenfalls Maßnahmen, die das Leben behinderter Mitarbeiter erleichtern.