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Paris-Straßburg, etc.Paris-Straßburg in 2 Stunden 20 (anstelle von 4 Stunden) lautet das Schlagwort. Dazwischen liegen Paris-Reims in 45 Minuten und Paris-Metz oder Nancy in 90 Minuten. Doch der TGV Ost begnügt sich nicht damit, die Ballungsräume anzufahren, er bedient den gesamten Osten. Nachdem er die Hochgeschwindigkeitsstrecke verlassen hat, klettert er hoch in die Ardennen bis nach Sedan mit Zwischenhalt in Rethel (8.000 Einwohner) und Charleville-Mézières. Er fährt hinab in die Ebenen der Vogesen bis nach Saint-Dié oder Remiremont (8.500 Einwohner). Man kann im TGV bis an das Ende der Marne nach Vitry-le-François reisen. Forbach an der deutschen Grenze ist nur noch 1 Stunde 45 entfernt vom Eiffelturm und Mulhouse, am Eingang zur Schweiz, 3 Stunden. Noch besser, der TGV Ost verbündet sich wie nie zuvor mit den Regionalzügen, was je nach Region zu einem Anstieg des TER-Aufkommens um 18 bis 20% führt. Das ist nicht nur ein Zug, sondern ein regionales System und es stammt aus Frankreich. Wenig bekannt ist nämlich, dass der TGV Ost auch Richtung Westen fährt. Von den Verbindungen Straßburg-Rennes oder Reims-Nantes profitieren die Bretonen. Und die Direktverbindungen nach Lille und Bordeaux machen den Zug für alle Franzosen zugänglich, wobei es in jedem Fall zu beträchtlichen Zeiteinsparungen kommt. Und schließlich ist es auch ein europäisches System: Der TGV Ost fährt bis nach Luxemburg, bedient München und Stuttgart (3 Stunden 40 ab Paris), Frankfurt (weniger als 4 Stunden) und erreicht seine Endstation Zürich in der Schweiz. Insgesamt fahren etwa hundert TGV täglich über 200 Bestimmungsorte an, und es wird mit 11,5 Millionen Fahrgästen pro Jahr gerechnet. |
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