Regionen

DIE SNCF IN MEINER STADT

 
 

Eine Chance für alle

Gleichheit und Chancen

06/07/2007

Jugendliche aus den Vorstädten, Empfänger von Sozialhilfe oder straffällige Minderjährige: die SNCF bietet ihnen Arbeitsplätze und eine Zukunft.

 

Mitarbeiter aus sozial benachteiligten Gegenden
Gleiche Chance bei gleicher Qualifikation: Das ist ein Grundsatz, den die SNCF bei Neueinstellungen beherzigt. Sie sucht sich Interessenten in städtischen Problemgebieten über die sogenannten „Rendez-vous Egalité & Compétences“ (Begegnungen für Chancengleichheit & Kompetenzen). 2006 organisierte die SNCF 12 dieser Begegnungen in Trappes (Yvelines), Marseille, Nancy, Lille, Straßburg. Über 4.000 Interessenten lernten so die SNCF aus einem neuen Blickwinkel kennen.

Sie waren von der französischen Arbeitsagentur ANPE, den lokalen Arbeitsagenturen und Sozialorganisationen für berufliche Chancen der SNCF ausgewählt worden, die für sie interessant sein könnten. Und so war es auch: 3.400 der 4.000 Interessenten bewarben sich, bei 2.400 kam es zu einem Vorstellungsgespräch. Ungefähr 650 wurden dann zu denselben Bedingungen wie alle anderen Mitarbeiter eingestellt. Für 2007 sind 12 weitere Foren in sozial benachteiligten Vierteln geplant.

Bemühungen zur Eingliederung
2005 setzte sich die SNCF beim Ministerium für Arbeit für die Einstellung von 700 Sozialhilfeempfängern ein. 2006 nahm sie in 15 Regionen 46 Eingliederungs-Maßnahmen in Angriff, von Paris bis Bordeaux, von Lyon bis Nord-Pas de Calais. Dabei setzten 64 Personen gemeinsam mit dem Verbandsnetz der „Chantiers école” (Lehrbaustellen) 133 Bahnhöfe und TER-Stationen instand.

Ausgestattet mit einem 2-jährigen Arbeitsvertrag oder auch mit Teilzeitverträgen erarbeiteten sich die Teilnehmer neue Qualifikationen und erhielten dadurch eine neue soziale und berufliche Chance.

Gemeinnützige Arbeiten
Im Februar 2007 setzte sich die SNCF beim Justizministerium für die Beschäftigung minderjähriger Straftäter und zu gemeinnütziger Arbeit verurteilter Menschen ein. Ziel: Teilnahme an den Bemühungen um Prävention und Bekämpfung der Rückfälligkeit.

Diese jungen Menschen werden beispielsweise für die Beseitigung von Graffiti herangezogen, wobei sie von ehrenamtlich tätigen Bahnmitarbeitern betreut werden. So lernen sie die Welt der Eisenbahn an der Seite derjenigen kennen, die stolz darauf sind.

SNCF-Begegnung für Chancengleichheit und Kompetenzen