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DIE SNCF IN MEINER REGION

 
 

Intermodal reisen

Verkehrsverbund

06/07/2007

Problemlos von einem Verkehrsmittel zum anderen wechseln, ohne Hindernisse zum Zielort reisen: Die Zukunft gehört dem Verkehrsverbund.

 

Ein Fahrschein für alles
So stellen sich die Kunden die Alltagsbeförderung der Zukunft vor. Zuerst mit dem Bus zum Bahnhof, dann auf kurzem Weg zum Bahnsteig, wo der Zug bereits wartet (ohne dafür eine neue Fahrkarte lösen zu müssen), am Zielbahnhof mit der Straßenbahn direkt zum Arbeitsplatz.

Eine durchgängige Reise, unkompliziert, da alles mit einem Fahrausweis und einem Tarif funktioniert, und flüssig, da die Anschlussverbindungen gut sind und Informationen in Echtzeit zur Verfügung stehen. 

Das Rezept des SNCF-Konzerns
Man nehme eine Anzahl verschiedener Verkehrssysteme, würze mit einer Dosis innovativer Services und erhält damit ein Ergebnis, das den Gast zufriedenstellt. Dabei sind einige Zutaten „hausgemacht“:

* 40 % der Express-Regionallinien sind mit innerstädtischen Transportmitteln (U-Bahn, Straßenbahn, Bus) verbunden und 20% bieten Anschluss an den Fernverkehr. So gesehen ist der Tramzug von Bondy, Straßburg oder Nantes ein SNCF-Transportmittel und Keolis ist in der urbanen Personenbeförderung in Frankreich mit 40 % Marktanteil führend.
* Chipkarten vereinfachen den Zugang zu den Transportmitteln, vor allem wenn es sich um Kombifahrausweise handelt (TER, Metro, Straßenbahn, Bus) wie im Elsass oder der Bretagne. Und die zu Hause gekaufte Monatskarte ('Tapas') vereinfacht das Leben.
* Umsteigknoten haben Rückenwind. Der Hub in Saint-Malo ist besonders schnell und bietet Sofortverbindungen zwischen Zug und Bus. Der Knoten in Dijon ist für Kombiverkehr eingerichtet: Er verbindet den TER mit der Fernstrecke und allen Busnetzen (darunter auch dem von Keolis verwalteten städtischen Netz Divia). Dazu kommen die von Effia verwalteten Parkplätze für Privat-KFZ.
* Verkehrsverbundinformationen sorgen dafür, dass mit einem Klick das gesamte Angebot der öffentlichen Verkehrsmittel in der Region (einschließlich Flugzeug) einzusehen ist. Beispiele dafür sind der Infokiosk im Bahnhof Toulouse oder die (von Effia entwickelte) Internetsite in der Region Pays de Loire.

Der Kombiverkehr ist die Zukunft des Nahverkehrs, und er basiert auf den Synergien innerhalb des SNCF-Konzerns.


Jean-Pierre Farandou, Leiter der SNCF-Nahverkehrssysteme

Aus der Chefetage

Mit Keolis und Effia verfügt der SNCF-Konzern über einen strategischen Trumpf. Er betreibt damit alle Verkehrsmittel, von Bussen über U-Bahnen bis zu Zügen, und bietet eine stetig wachsende Palette an Serviceleistungen für den Kombiverkehr. *

Jean-Pierre Farandou, SNCF-Nahverkehrsdirektor


 

Mädchen vor dem Netzplan