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Eine der großen Herausforderungen für die Bahn. In den kommenden zwanzig Jahren wird die Zahl der Reisenden buchstäblich explodieren: Ddppelt so viele wie heute auf dem TGV, viermal so viele auf dem Regionalexpress TER. Angesichts dieser Prognosen und eines Berichts, den die Senatorin Fabienne Kellerim im März 2009 dem Premierminister überreichte, hat die SNCF beschlossen, die Erneuerung der Bahnhöfe voranzutreiben. Das Programm ist umso ehrgeiziger, weil damit auch die Einbindung der Bahnhöfe in den intermodalen Verkehr gesichert wird. Als schlagendes Herz der Stadtzentren, Ort der Begegnung und des Handels sowie Dienstleistungszentrum ist der Bahnhof der ideale Kreuzungspunkt für die unterschiedlichen Transportsysteme. Der Bahnhof Dijon ist beispielhaft. Am 18. Juni weihte Guillaume Pepy, Präsident der SNCF, in der Hauptstadt des Burgunds einen Bahnhof ein, der rund um das Konzept der 'Intermodalität' ganz neu entworfen wurde: erweiterte Fußgängerbereiche, exklusiv dem öffentlichen Verkehr vorbehaltene Zonen, Standplätze für Fahrräder, Anzeigetafeln etc. Und - in Frankreich eine Premiere - ein einziger Ladenbereich für drei Transportarten: TER, städtischen Transport und regionaler Transport mit Divia und Transco. Das Modernisierungsprogramm betrifft viele Baustellen überall in Frankreich mit einer Investitionssumme von rund 5 Milliarden Euro bis 2020. Derzeit werden 16 Bahnhöfe erneuert. Die SNCF arbeitet darüber hinaus an 22 Umbauprojekten, die bis 2015 ganz oder weitgehend abgeschlossen sein werden. |
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