Foto Banner oben: Alstom_Coradia Polyvalent pour Regiolis

SNCF engagiert sich entschlossen für den Wasserstoffzug

Die bevorstehende Indienststellung des Regionalzugs TER mit Wasserstoffantrieb ist Teil unseres Plans für die Energiewende, für eine „grüne“ Eisenbahn und die Kohlenstoffneutralität bis zum Jahr 2050.

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Eine grüne Alternative zum TER mit Dieselmotor

Jedem die Freiheit zu geben, unkompliziert mobil zu sein und gleichzeitig den Planeten zu erhalten, das ist der Daseinsgrund unseres Konzerns. Seit mehreren Jahren arbeiten wir mit Konstrukteuren zusammen, um immer sauberere TER Regionalzüge zu entwickeln. Im Mittelpunkt dieses Engagements steht die Indienststellung von Wasserstoffzügen ab 2025. In einem ersten Schritt werden 14 Régiolis Wasserstoff-Triebfahrzeuge bestellt.

Als konkretes Ergebnis unserer Investitionen in emissionsfreie Technologien sollen die Züge mit Wasserstoffantrieb die TER-Diesellokomotiven ersetzen, die bisher nach wie vor auf den nicht elektrifizierten Abschnitten des Streckennetzes fahren. Diesel macht immer noch 25% des Energieverbrauchs der TER Regionalzüge aus und ist für 75% der CO2-Emissionen verantwortlich.

14

Régiolis Wasserstoffzüge bestellt

Ehrgeizige Projekte in der Provinz

Seit 2018 begleitet SNCF die französischen Regionen bei der Definition des zukünftigen Einsatzes von Wasserstoffzügen in den regionalen Bahnnetzen. Die Regionen Auvergne-Rhône-Alpes, Bourgogne Franche Comté, Grand Est und Okzitanien haben ihr Interesse an TER Regionalzügen bekundet und die Absicht bestätigt, beim Hersteller Alstom 14 Wasserstoff-Garnituren bestellen zu wollen.

Die ersten Tests der TER-Züge mit Wasserstoffantrieb, die parallel zu Hybrid-Zügen und Biokraftstoff-Antrieben entwickelt werden, sind für 2022 geplant.

Entdecken sie den hybriden Regionalzug Régiolis

Wie funktioniert der Wasserstoffzug?

Bei dieser Technologie werden herkömmliche Dieselmotoren durch Brennstoffzellen, Wasserstofftanks und Batterien ersetzt, um ohne Emissionen von Treibhausgasen zu fahren.

Der in den Tanks gespeicherte Wasserstoff wird in der Brennstoffzelle auf dem Dach des Zuges mit dem Sauerstoff der Umgebungsluft vermischt, um Strom zu erzeugen. Die Batterie erzeugt mit dieser Mischung den Strom, der für den Antrieb des Zuges benötigt wird. Die erzeugte Elektrizität wird in Batterien gespeichert und für den Antrieb Zuges verwendet. Der einzige Rückstand bei dieser Reaktion ist Wasser.

Der von Alstom hergestellte Zug ist ein Hybrid, der elektrisch und mit Wasserstoff funktioniert. Er erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h und kann bei einer Reichweite von 400 bis 600 Kilometern bis zu 220 Fahrgäste befördern.

Volles Engagement von SNCF für die Energiewende

Indem wir uns für erneuerbare und verantwortliche Energien einsetzen, wollen wir unsere Energieeffizienz bis 2025 um 20% verbessern und unsere Treibhausgasemissionen um 25% reduzieren.

Dabei bedient sich unser Konzern verschiedener Hebel:

  • Energieeffizienz: Ausstattung unserer Lokomotiven mit Energiezählern, Unterstützung des Fahrers bei der Optimierung seines Fahrverhaltens, Motivation unserer Mitarbeiter über eine eigens dafür geschaffene Plattform, Energie zu sparen.
  • Ökologisierung und Dekarbonisierung: Installation von Photovoltaikmodulen an unseren Standorten, Hybridisierung der TER Regionalzüge, Einsatz von Biokraftstoffen, Indienststellung des Wasserstoffzuges.
  • Saubere Mobilität: Förderung der Eisenbahn-Nutzung durch den permanenten Hinweis darauf, dass sie das umweltfreundlichste Transportmittel in Frankreich ist, denn die Züge verursachen nur 0,4 % der Treibhausgasemissionen in der Transportbranche.