Fotos Banner oben: Géronimo Potier / SNCF

SNCF reduziert den ökologischen Fußabdruck mit drei wichtigen Engagements.

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Unsere Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren

Um die Auswirkungen seiner Aktivitäten auf die Umwelt zu reduzieren, verpflichtet sich der SNCF-Konzern:

  • zur Umweltverträglichkeit seiner Anlagen
  • zur Verringerung von Materialverbrauch, Umweltverschmutzung und Belästigungen
  • zur Reduzierung des Verbrauchs von Energieressourcen und Rohstoffen
  • zum Schutz der Artenvielfalt

Nach und nach wurde in den verschiedenen Geschäftsbereichen des Konzerns ein Netzwerk von Akteuren geschaffen, die sich der Umwelt widmen. Durch ein ganzes System von Schulungen werden sie auf die Aufgaben, die ihnen bevorstehen vorbereitet und ihr Bewusstsein für die Herausforderungen des Umweltschutzes gestärkt: Sie erlernen das Umweltmanagement.

Unsere drei Engagements

Die Verringerung der Auswirkungen auf die Umwelt hängt von drei großen Verpflichtungen ab: Maßnahmen für den Klimaschutz und den Energiewandel, Kontrolle der Umweltauswirkungen und Ausbau der Kreislaufwirtschaft.

Unsere Einsatzbereiche

Die Artenvielfalt schützen

Mit 30.000 km Gleisen, 3.029 Bahnhöfen und rund 50 Industriestandorten befindet sich SNCF in direkter Interaktion mit einer Vielzahl von Ökosystemen. Wir arbeiten daher seit mehreren Jahren daran, die verschiedenen Auswirkungen unserer Einflussnahme auf die biologische Vielfalt besser zu verstehen, um unsere Methoden und Maßnahmen zu ihrem Erhalt  zu verbessern (Pflege der Vegetation, Instandhaltung, Schulung des Personals usw.).

Die Lärmbelästigung begrenzen

SNCF arbeitet seit vielen Jahren daran, das Lärmumfeld für Anwohner, Kunden und Mitarbeiter zu verbessern: Begrenzung und Reduzierung der Lärmbelastungen durch Infrastruktur, rollendes Material, Bahnhöfe, ortsfeste Anlagen und industrielle Prozesse (Gleisbaustellen), Verbesserung der Wahrnehmung durch die Fahrgäste und des Reisekomforts der Züge...

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Schutz der Wasser- und Bodenqualität

SNCF setzt sich für die Erhaltung der Wasserressourcen ein, durch Begrenzung:

  • des Wasserverbrauchs
  • der Schadstoffemissionen durch Industrieaktivitäten (insbesondere Instandhaltungswerkstätten)
  • der Schäden durch Bauprojekte und Eisenbahninfrastrukturen, die mit Gewässern in Verbindung kommen.

Deshalb wurde im September 2016 eine Wasserpolitik beschlossen. Sie setzt Ziele, die bis 2020 zu erreichen sind.

Verbesserung der Luftqualität in Räumen

Für 25 Bahnhöfe wurde ein Maßnahmenkatalog beschlossen, um die Luftqualität in den Bahnanlagen zu verbessern. Bis 2018 werden Daten gesammelt, um Wissenslücken zu schließen und neue Lösungen, wie z.B. den Einsatz von Hochleistungslüftungssystemen, in die Wege zu leiten.

Ein neues Credo

Seit Ende 2013 arbeitet der Konzern nach den Prinzipien der Kreislaufwirtschaft, mit diesen Zielen: besser entwickeln, weniger verbrauchen und besser recyceln.

Dies betrifft sowohl die Verwertung von Abfällen, insbesondere das Recycling von Infrastrukturkomponenten (Schienen, Schwellen, Schotter) und Berufskleidung als auch die Entsorgung der Abfälle aus Bahnhöfen und Zügen.

Was ist Kreislaufwirtschaft?

Die Kreislaufwirtschaft inspiriert sich an der Funktionsweise der natürlichen Ökosysteme, in denen „nichts verloren geht, sich jedoch alles ändert“. Ihr Hauptziel ist die Schonung der Ressourcen, von der umweltverträglichen Gestaltung von Waren und Dienstleistungen bis hin zum Recycling von Materialien. Ihr Ziel ist die Eindämmung der Verschwendung von Ressourcen, vor allem bei den großen Industriekonzernen.

Beispielhafte Aktivitäten

Im Rahmen unserer Politik der Kreislaufwirtschaft haben wir mehrere Programme gestartet, deren positive Auswirkungen schon jetzt spürbar sind:

  • der „Papierplan“, der zwischen 2015 und 2017 zu einer Verringerung des Papierverbrauchs um 30 % führte, mit der gleichzeitigen, schrittweisen Einführung von Recyclingpapier an allen Standorten von SNCF
  • die Verwertung von Infrastrukturkomponenten (Schienen, Schwellen, Schotter), welche die Sicherung der Rohstoffversorgung und die Entwicklung von nachgeschalteten Qualitätssystemen ermöglicht
  • das Recycling von Elektro- und Elektronikgeräten durch Partnerschaften mit mehreren ökologischen Organisationen und Institutionen der Sozial- und Solidarwirtschaft.