Fotos Banner oben: Géronimo Potier / SNCF

Entdecken Sie, wie SNCF für die wirtschaftliche Dynamik, aber auch für die Solidarität in ganz Frankreich arbeitet.

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Die lokale Wirtschaft fördern

SNCF vergrößert mit zahlreichen Maßnahmen ihren Beitrag zur Entwicklung der Regionen, zum Beispiel:

  • Optimierung des lokalen Einkaufs
  • Erleichterung des Marktzugangs für KMU
  • Unterstützung der sozialen Mediation, über Mediatoren in den Zügen oder die PIMMS (Points d’Information et de Méditation Multi Services, Service- und Mediationszentren)
  • Förderung des Unternehmertums, insbesondere in benachteiligten Stadtteilen

Ein verstärktes Engagement

SNCF hat 2016 im Wert von 1,8 Mrd. Euro bei lokalen KMU eingekauft (22,6% des gesamten Einkaufsvolumens). Noch ehrgeiziger: Bis 2017 war ein Anstieg auf 30% vorgesehen.

Soziale Innovationen fördern

SNCF Développement ist die Tochtergesellschaft des Konzerns für wirtschaftliche Entwicklung und Förderung des Unternehmertums. Ihre Mission:

  • den industriellen Wandel in den verschiedenen Branchen und Regionen begleiten
  • für die Revitalisierung des wirtschaftlichen und sozialen Gefüges arbeiten
  • Unternehmer unterstützen
  • Innovation fördern

Im Jahr 2016 unterstützte SNCF Développement 154 Unternehmer mit Investitionen von insgesamt 1,3 Mio. Euro. Von den seit 2011 geförderten Unternehmern wurden 28% durch Darlehen finanziert; 24% wurden finanziell bei Umbauprojekten und 14% mit Subventionen unterstützt. Fast ein Drittel aller Unternehmen wurden ohne Einsatz von Finanzmitteln begleitet.

Förderprogramm „Jeune Pousse“

Im Jahr 2015 hat SNCF unter dem Namen „Jeune Pousse“ („junger Spross“) ein spezielles Förderprogramm entwickelt und damit die Innovation zur Hauptpriorität erhoben. Dieses Programm unterstützt Startups bei ihrer Vernetzung, der Verwertung ihrer Projekte und der Bereitstellung von Dienstleistungen, die von anderen Startups entwickelt wurden.

Aufklärung über Straftaten fördern

Seit 2007 arbeitet die SNCF gemeinsam mit dem Staat an einer Politik der öffentlichen Aufklärung über Straftaten und strafbare Handlungen. Dahinter steht die Idee, Präventionsmaßnahmen aktiv zu fördern, die Rückfallhäufigkeit zu bekämpfen und die Abkehr von der Kriminalität zu unterstützen.

Konkret beschäftigt SNCF Personen, die zu Wiedergutmachung oder gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden sind. Im Einklang mit der Konzernpolitik des sozialen Engagements reparieren sie Schäden an Bahnhöfen, verwalten Archive oder reinigen Außenräume mit den Zielen Ausbildung und Erziehung zur Verantwortung.

Darüber geben SNCF-Mitarbeiter Staatsbürgerschaftskurse mit dem Ziel, den Respekt der Teilnehmer vor Menschen und Eigentum zu schärfen.

Eingliederungsmaßnahmen

Über eine 2008 mit dem nationalen Netzwerk Chantier École geschlossene Partnerschaft trägt SNCF zur sozialen Integration bei und erleichtert die Rückkehr von Langzeitarbeitslosen in das Berufsleben.

In allen Regionen fördert die Zusammenarbeit zwischen Vertretern von SNCF und dem Netzwerk die Organisation von Integrationsprojekten in und um die Bahnhöfe. Diese nehmen Arbeitslose auf, die mit besonderen sozialen und beruflichen Schwierigkeiten konfrontiert sind.

Im Jahr 2016 ermöglichten Integrationsprojekte 50.856 Stunden Eingliederungsarbeit und mehr als 160 abgeschlossene Arbeitsverträge.

Was sind PIMMS?

Von den 1995 gegründeten Points d’Information et de Médiation Multi Services (PIMMS), Multi-Service Informations- und Mediationsstellen, gibt es heute in Frankreich 66.

Es sind Anlaufstellen, an denen die Bewohner der Regionen, die wenig oder gar keinen Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen haben, persönliche Unterstützung für alle Aspekte des täglichen Lebens erhalten können. Die PIMMS bieten eine breite Palette von Dienstleistungen, ergänzend zu jenen des Staates, der lokalen Behörden sowie der öffentlichen und privaten Dienstleister.

Zusätzlich zu ihrer Mission, Dienstleistungen für alle zugänglich zu machen, sind die PIMMS für ihre Mitarbeiter auch ein berufliches Sprungbrett. Etwa 60% von ihnen finden nach Ihrer Beschäftigung beim PIMMS-Netz einen festen Arbeitsplatz oder eine qualifizierende Ausbildung.

SNCF unterstützt und erleichtert die Rekrutierung von Verkaufspersonal aus dem Mitarbeiterstab der PIMMS. Das Beschäftigungsprogramm hat es ermöglicht, rund zehn Verkaufsmitarbeiter für Bahnhöfe oder Züge einzustellen. Bei Keolis ist der Ansatz derselbe, dort wurden 34 ehemalige Mediatoren eingestellt.

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Bekämpfung von Ausgrenzung und Prekariat in Bahnhöfen

Bahnhöfe und öffentliche Eisenbahneinrichtungen sind vom Zustrom von Menschen, die dort Zuflucht suchen, besonders betroffen. In diesen Bereichen treffen Millionen von Fahrgästen und Beschäftigten des Konzerns täglich auf durchreisende Migranten, Menschen ohne festen Wohnsitz und Obdachlose. SNCF ergreift spezifische Maßnahmen, um ihnen geeignete Lösungen anzubieten.

Mehr denn je ist SNCF entschlossen, eng mit Wohltätigkeitsorganisationen im ganzen Land zusammenzuarbeiten. Im Rahmen von Partnerschaftsverträgen nehmen sich Bahnhofsbedienstete und lokale ehrenamtliche Mitarbeiter von Wohltätigkeitsvereinen gemeinsam der Obdachlosen an und überprüfen die Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen.

Das Beispiel des Pariser Paktes (Pacte Parisien) in der Region Île-de-France ist ein hervorragendes Beispiel für dieses Engagement.