Indem wir allen unseren Kunden weltweit, Fahrgästen wie Frächtern, Mobilitätslösungen anbieten, bekräftigen wir die Freiheit aller, mobil zu sein.

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Plattform für nachhaltige Mobilität

Es ist unser Ehrgeiz, allen die besten Informationen und Verkehrsmittel bereitzustellen, um wirtschaftliche, soziale und ökologische Herausforderungen in Einklang zu bringen. Aus diesem Grund positioniert sich unser Konzern als Mobilitätsplattform, die den lokalen Bedürfnissen sowie dem ökologischen und solidarischen Wandel gerecht wird.

Ein engmaschiges Netz in den Regionen

Unser Schienennetz trägt zur Integration der Territorien bei, insbesondere durch den Erhalt von Nebenstrecken.

Zu diesem Zweck ergreifen wir konkrete Maßnahmen:

  • permanenter Dialog mit den Aufgabenträgern im öffentlichen Transport (Staat, Regionen und Ballungsräume)
  • Entwicklung von innovativen Lösungen zur Modernisierung und Instandhaltung des Schienennetzes
  • Verringerung der Kosten für Erneuerung und Unterhalt von Nebenstrecken
  • 42 %

    aller Strecken sind Nebenstrecken¹

  • - 2% Fahrgastaufkommen auf Nebenstrecken¹

Die Mobilität in dünn besiedelten Gebieten erleichtern

Aus diesem Grund entwickeln wir Dienste für geteilte Mobilität wie Fahrgemeinschaften oder Mitfahrgelegenheiten.

Stop Connecté

Wir experimentieren mit einem neuen Shared-Mobility-Service, der auf dem Prinzip des Autostopps gegen Beteiligung basiert, in Gebieten, die vom öffentlichen Verkehr schlecht versorgt werden. Auf halbem Weg zwischen Fahrgemeinschaft und Trampen verbindet „Stop Connecté“ Fahrer und Passagiere über interaktive Schilder an verschiedenen Haltestellen. Die Benachrichtigung über das gewünschte Ziel sowie die Bezahlung erfolgt per SMS.

Écosyst’M

Weil das Auto oft die einzige Möglichkeit ist, in Gebieten mit geringer Dichte mobil zu sein, haben wir eine Partnerschaft mit dem Verein Ecosyst'M geschlossen. Das Ziel? Förderung eines solidarischen Fahrgemeinschafts-Angebotes für die Bürger. Mit dieser Initiative wollen wir die Mobilität auf Kurzstrecken und für Fahrten von Tür zu Tür erleichtern, den Regionen neuen Schwung geben und die Treibhausgasemissionen reduzieren.

Zur Website Écosyst’M

Hochgeschwindigkeit erschwinglich für alle

Neue Angebote und die Förderung kleiner Preise sind ein Beweis für unsere aktive Politik, den Zug noch erschwinglicher zu machen. In Frankreich haben Sie die Wahl zwischen:

 

  • 25 Mio.

    zusätzliche Fahrgäste auf allen unseren Zügen bis 2020

  • Ohne OUIGO wären 6/10 Fahrgästen nicht mit dem Zug gefahren, 1/3 wäre gar nicht gereist²

  • 65 %

    unserer Gäste sind mit OUIGO für weniger als 25€ gefahren

  • 25 %

    aller TGV fahren 2020 als Ouigo (13% im Jahr 2018)

IZY

Das von Thalys eingeführte Low-Cost-Zugangebot IZY ist gleichzeitig eine Antwort auf Kaufkrafteinschränkungen und Anforderungen an Umweltfreundlichkeit und Flexibilität. Es ist eine echte Alternative zur Straße, die sowohl ökologisch und komfortabel als auch wettbewerbsfähig ist. IZY, das die französische und die belgische Hauptstadt in 2h30 verbindet, hat im Herbst 2018 den millionsten Fahrgast befördert.

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Die Mobilität für alle erleichtern

Seit fast 25 Jahren arbeiten wir aktiv daran, alle unsere Infrastrukturen sowie unsere digitalen Tools und Dienstleistungen für alle, insbesondere für Menschen mit Behinderungen, zugänglich zu machen.

Neue Ausrüstungen in den Bahnhöfen

Neue Schalter, die für alle zugänglich sind, Bodenleitsysteme, verbesserte Beleuchtungssysteme, Aufzüge an jedem Bahnsteig, Rampen etc. In jedem unserer Bahnhöfe werden rund 20 neue Einrichtungen eingebaut, die den Komfort und die Zugänglichkeit zu verbessern.

Jedes Jahr werden Dutzende von Bahnhöfen in Frankreich diesen großen Umbauprojekten betroffen unterzogen3. Bei der Umsetzung unserer Politik der Barrierefreiheit begleiten uns neun landesweite Wohlfahrtsverbände, die die Belange von Menschen mit Behinderungen und Senioren vertreten.

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  • 3419

    Mitarbeiter in Île-de-France für die Betreuung von Menschen mit Behinderung geschult

  • 243

    von den 730 bis 2025 vorgesehenen Bahnhöfen sind bereits barrierefrei

  • 5 Mio.

    Fahrgäste mit Behinderung jährlich

  • 1 Mio.

    Fahrgäste nutzen jedes Jahr unsere persönlichen Assistenzdienste

Die Herausforderung

Das Gesetz über die Grundrechte von Menschen mit Behinderung, das am 11. Februar 2005 verabschiedet worden ist, verankert die Zugänglichkeit de facto in der Strategie des staatlichen Eisenbahnunternehmens mit dem Ziel, allen Fahrgästen einen kontinuierlichen Zugang zu Bahnhöfen und Zügen zu gewährleisten.

Die Lösung

Für den Zeitraum 2016-2025 wurde ein „Masterplan Barrierefreiheit“ erstellt, in dem eine ganze Reihe von Verpflichtungen festgeschrieben sind. Dazu gehören die Zugänglichkeit der Bahnhöfe, die Schulung des Personals, die Fahrgastinformation, die Anpassung des rollenden Materials und Hilfsdienste für Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

Kampf gegen die digitale Fraktur

Vor allem die Bewohner ländlicher Gebiete haben oft unter der räumlichen Entfernung der öffentlichen Dienste, die für viele oft auch noch schwer zugänglich sind, zu leiden oder sie erfordern digitale Werkzeuge, die sie nicht besitzen. Im Bewusstsein unserer Rolle in der Provinz sind wir Partner der Points d’Information et de Médiation Multi Services (PIMMS, Multiservice Informations- und Mediationszentren).

Dieses Engagement läuft nun schon seit 24 Jahren: SNCF ist bei 58 PIMMS engagiert, unsere Tochtergesellschaft Keolis bei 38, insgesamt existieren in ganz Frankreich 66 dieser Einrichtungen.

40.000 erhielten 2018 digitale Unterstützung

Die PIMMS wurden 1995 gegründet und zählen derzeit in Frankreich 66 Standorte. Es sind Hilfszentren, in denen sich Bewohner von Gebieten, die wenig oder keinen Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen haben, bei allen administrativen Aspekten des täglichen Lebens unterstützen lassen können. Die PIMMS bieten eine breite Palette von Dienstleistungen an, die jene der staatlichen, kommunalen oder privaten Dienstleister ergänzen.

Zusätzlich zu ihrem Auftrag, die Zugänglichkeit zu Dienstleistungen zu ermöglichen, gehört es auch zu den Aufgaben der PIMMS, ihre Mitarbeiter zu professionalisieren, um sie bei der Suche nach dauerhaften und qualifizierten Arbeitsplätzen zu unterstützen. 60% von ihnen erreichen dieses Ziel nach einer Beschäftigung beim Netzwerk (Anstellung oder Ausbildung). 

SNCF unterstützt dieses Programm aktiv. Mit der Maßnahme „objectif emploi“ (Ziel: Beschäftigung) ist es gelungen, Dutzende Service-Mitarbeiter für die Arbeit in Bahnhöfen oder an Bord der Züge einzustellen. Bei Keolis ist der Ansatz derselbe, dort wurden 34 Mediatoren eingestellt.

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Die Lebensumstände auf dem Land verbessern

Unsere Zusammenarbeit mit den lokalen Behörden geht über das reine Transportangebot hinaus. Wir bieten globale Lösungen an, die den Herausforderungen jedes einzelnen Gebiets Rechnung tragen, unabhängig davon, ob es sich um soziale, wirtschaftliche, beschäftigungspolitische oder ökologische Fragen handelt.

Über unsere Partnerschaften mit den Kommunen und den regelmäßigen Austausch mit lokalen Mandatsträgern führt unser Konzern eine Vielzahl von Maßnahmen in diesen Bereichen durch:

  • Wohnung
  • Berufliche Eingliederung
  • Ausbildung
  • Umwelt
  • Bürgerschaft

Mehr Wohlbefinden in den Städten

SNCF entwirft den Bahnhof des 21. Jahrhunderts. Er ist das Herzstück der Stadtentwicklung und wird zu einem wirtschaftlichen, ökologischen, sozialen und kulturellen „City Booster“. Mit dieser Perspektive haben unsere Bahnhöfe im Rahmen eines ehrgeizigen Plans von SNCF Gares & Connexions ihre Verwandlung bereits begonnen.

Zur Website von SNCF Gares et Connexions

Unser Ziel: Beschleunigung der Modernisierung unserer Bahnhöfe (700 Mio. Euro Investitionen bis 2020 in 600 kleine und mittlere Bahnhöfe) durch Verbesserung der Intermodalität des Transports, der Dienstleistungen und der lokalen Geschäfte. Beispielhaft für diesen dynamischen Prozess ist der Umbau des Bahnhofs Paris-Saint-Lazare, der gleichzeitig mit vielen anderen Projekten wie Paris-Montparnasse, Bordeaux, Lyon Part-Dieu oder Paris-Nord durchgeführt wird.

89 %

aller Franzosen leben weniger als 10 km von einem Bahnhof entfernt

Ökoquartiere, ein Beitrag zur Stadt von morgen

Wie können Eisenbahngrundstücke genutzt werden, die keinen sinnvollen Zweck mehr erfüllen? Wir verwandeln sie in neue, innovative und nachhaltige urbane Räume.

Der Konzern hat SNCF Immobilier gegründet, um eine eigenständige Grundstückspolitik zu entwickeln, insbesondere beim sozialen Wohnungsbau, die den erklärten Zielen des Staates entspricht.

Ein Beispiel dafür ist das Projekt Chapelle International im Pariser Norden, ein Ökoquartier, das auf einem ehemaligen, 7 Hektar großen Bahngelände errichtet wurde. Der Komplex umfasst sowohl Büros als auch Wohnungen, darüber hinaus aber auch öffentliche Räume und Einrichtungen, städtische Landwirtschaft auf den Dächern und eine multimodale Logistikplattform mit urbanem Bahnterminal. Das zugrunde liegende Immobilienkonzept unterstützt die Biodiversität und die Kreislaufwirtschaft „Die vier Eisenbahnzubringer, die Chapelle International aufnehmen kann, entsprechen dem Transit von 500 Lastwagen“, freut sich die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo.

Diese Art von städtebaulichen Projekten, die nach den Prinzipien der nachhaltigen Entwicklung konzipiert und organisiert sind, zeichnet sich durch eine nachhaltige Bewirtschaftung von Ressourcen und Abfällen sowie durch eine deutliche Reduzierung der Energiekosten aus. Der Lebensraum ist innovativ: Solarmodule, innovative Kollektivheizungen, begrünte Dächer etc... Das Ökoquartier soll auch im Hinblick auf die Vielfalt (sozial, generationenübergreifend oder funktional) vorbildlich sein. Die Frage des intermodalen Verkehrs ist ein weiteres zentrales Thema.

1 Daten von 2017 von SNCF Réseau

2 Laut einer Studie von TNS Sofres, durchgeführt im Sommer 2018

3 Gemäß den Verpflichtungen der staatlichen Agendas d'Accessibilité Programmée (Ad'AP, Zugänglichkeits-Agenda) von 2014