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Gleichstellungsindex 2020: Gutes Abschneiden der Konzernunternehmen

Der Gleichstellungsindex 2020 zeigt das gute Abschneiden der fünf Unternehmen des SNCF-Konzerns und verdeutlicht ihr Engagement für die berufliche Gleichstellung.

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Im Jahr 2020 hat sich das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern innerhalb des Konzerns weiter verringert. Das zeigt der SNCF-Index der beruflichen Gleichstellung. Während der Konzern noch im Jahr 2019 als Einheit 78 von 100 möglichen Punkten erreicht hatte, erzielten alle fünf SNCF-Tochterunternehmen für 2020 Werte zwischen 89 und 94 Punkten.

Das Engagement des Konzerns

Seit dem 1. Januar 2020 ist jedes der fünf Bahnunternehmen des vereinheitlichten staatlichen Konzerns verpflichtet, den Index für seinen eigenen Tätigkeitsbereich zu berechnen.

Die fünf SNCF-Tochtergesellschaften haben diese Ergebnisse erzielt (von 100 möglichen Punkten):

  • SNCF Voyageurs: 91 Punkte
  • SNCF Réseau: 89 Punkte
  • SNCF: 89 Punkte
  • Fret SNCF: 94 Punkte
  • SNCF Gares & Connexions: 89 Punkte

Diese guten Werte spiegeln das Engagement von SNCF für die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern wider, das sich in den seit 2006 mit den Sozialpartnern geschlossenen, aufeinanderfolgenden Vereinbarungen zur beruflichen Gleichstellung und Geschlechtervielfalt widerspiegelt.

Im Jahr 2020 hat die Personaldirektion des Konzerns einen Aktionsplan vorgeschlagen, der von allen Unternehmen umgesetzt wird. Dieser betraf insbesondere die systematische Berücksichtigung aller Mitarbeiterinnen, die zum Zeitpunkt der jährlichen Mitarbeiterbeurteilung und Gehaltsüberprüfung, die im Februar-März stattfindet, im Mutterschaftsurlaub sind.

Lohnunterschiede erfassen und verringern

Seit 2019 müssen Unternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern ihren Gleichstellungsindex veröffentlichen. Dieses Barometer, das mit dem Gesetz „Avenir Professionnel“ („Berufliche Zukunft“) verabschiedet wurde, misst das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern anhand von fünf Indikatoren.

Ziel ist es, die Unternehmen zu ermutigen, Maßnahmen zu ergreifen, um die Einkommensunterschiede zwischen Frauen und Männern bei gleicher Arbeit zu verringern.

Unternehmen, die nicht auf die Mindestpunktzahl von 75 von 100 möglichen Punkten kommen, haben drei Jahre Zeit, diese zu erreichen. Wenn sie das Ziel verfehlen, können sie mit einer Geldstrafe von bis zu 1% ihrer Lohnsumme belegt werden.

Fünf Indikatoren für die Bewertung

Die Unternehmen verwenden zur Berechnung ihres Scores fünf von der Regierung festgelegte Indikatoren:

  • das Lohngefälle zwischen Frauen und Männern (40 Punkte)
  • der Unterschied bei der individuellen Lohnentwicklung (ohne Beförderungen) zwischen Frauen und Männern (20 Punkte)
  • der Unterschied in den Beförderungsquoten zwischen Frauen und Männern (15 Punkte)
  • der Anteil der Mitarbeiterinnen, die im Jahr ihres Mutterschaftsurlaubs eine Gehaltserhöhung erhalten haben (15 Punkte)
  • die Präsenz von Frauen unter den höchsten Gehältern im Unternehmen (10 Punkte)