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Jean-Luc Dufournaud, Mediator SNCF Voyageurs

Portrait von Jean-Luc Dufournaud, Mediator von SNCF Voyageurs, der alles tun wird, um Ihnen bei der Schlichtung Ihres Streits zu helfen.

Wer ist Jean-Luc Dufournaud ?

Jean-Luc Dufournaud ist der neue Mediator von SNCF Voyageurs.

Als gelernter Jurist verfügt Jean-Luc Dufournaud über sehr gute Kenntnisse der Eisenbahnwelt, sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene, da er mehrere Jahre als stellvertretender und dann als bevollmächtigter Direktor der Rechtsabteilung von SNCF tätig war. Außerdem wurde er für 7 Jahre zum Präsidenten des Internationalen Eisenbahntransportkomitees (CIT) mit Sitz in Bern gewählt. Danach wurde er zum Direktor für ethische Fragen im SNCF-Konzern ernannt. Auch im Bereich Datenschutz verfügt er über fundierte Erfahrungen, die er durch seine Tätigkeit als Datenschutzbeauftragter gesammelt hat.

Seine berufliche Karriere

  • 1979: Jean-Luc Dufournaud tritt in die Rechtsabteilung von SNCF als Projektleiter ein
  • 1990: Wechsel als Rechtsberater zum französischen Bankenverband (AFB). Dort befasst er sich mit Fragen des Wettbewerbs, der Geldwäschebekämpfung und des Schutzes persönlicher Daten. Zu den beiden letztgenannten Themen hat er zwei Fachbücher verfasst.
  • 2000: Rückkehr als stellvertretender Direktor und später als bevollmächtigter Direktor zur Rechtsabteilung von SNCF. Gleichzeitig arbeitet er als Datenschutzbeauftragter des SNCF-Konzerns.
  • 2011-2018: Wahl zum Präsidenten des Internationalen Eisenbahntransportkomitees (CIT), einer Vereinigung nach Schweizer Recht, die auf dem Gebiet des internationalen Eisenbahntransportrechts tätig ist und 130 Eisenbahngesellschaften vereint.
  • 2012: Ernennung zum Ethikdirektor des SNCF-Konzerns.
  • 2021: Jean-Luc Dufournaud wird Mediator von SNCF Voyageurs

Das Wort des Mediators

„Die Qualität der den Fahrgästen angebotenen Dienstleistungen ist eine grundlegende Anforderung, die SNCF Voyageurs, Eurostar, Thalys und Chemins de Fer de la Corse erfüllen müssen. Dieser Qualitätsanspruch muss nicht nur während der Beförderung selbst, sondern auch bei eventuellen Beschwerden der Fahrgäste an den Mediator gewahrt bleiben. Die Inanspruchnahme des Schlichters muss einfach und beruhigend sein, in dem Sinne, dass der Fahrgast ein offenes Ohr, einen ruhigen Dialog und die Zusicherung des Ombudsmanns erhält, dass er immer die objektivste, der jeweiligen Situation am besten angepasste Antwort erhält.

Unter diesem Gesichtspunkt setze ich mich entschieden dafür ein, dass diese alternative und kostenlose Methode zur Beilegung von Streitigkeiten mit Fahrgästen stets mit Transparenz, Unparteilichkeit und Sorgfalt auf die vorgebrachten Beschwerden reagiert. Es ist dieses ständige Bestreben, eine einvernehmliche Lösung zu finden, das mein Team und mich motiviert. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass ich den Fahrgästen einen humanen, fairen und respektvollen Umgang mit den Erwartungen, die sie an mich richten, schuldig bin.“

Jean-Luc Dufournaud

Die Eigenschaften des Amtes des Mediators

Der Mediator/Ombudsmann ist eine externe, von den Beförderungsunternehmen unabhängige Persönlichkeit, mit der es keine hierarchische oder funktionale Verbindung gibt.

Er oder sie wird vom Kundenbeirat ernannt, einem gemeinschaftlichen Gremium bei SNCF Voyageurs.

Er oder sie verfügt über Kompetenzen in der Mediation sowie über gute Rechtskenntnisse, insbesondere im Bereich der Verbraucherangelegenheiten.

Er oder sie muss in die Liste der Europäischen Bürgerbeauftragten der Europäischen Kommission eingetragen sein.

Er oder sie darf keine Weisungen von den beteiligten Parteien, insbesondere von den Transporteuren oder deren Vertretern, entgegennehmen.

Sollte während eines Mediationsverfahrens die Neutralität des Mediators durch irgendetwas beeinträchtigt werden, muss er die beteiligten Parteien unverzüglich informieren, die das Recht haben, der Fortführung seines Auftrags zu widersprechen.

Die Vergütung des Mediators ist nicht an das Ergebnis der Schlichtung gebunden.

Die Amtszeit des Mediators ist auf 3 Jahre festgelegt und kann verlängert werden. Nach Beendigung seiner Amtszeit darf der Mediator für einen Zeitraum von drei Jahren nicht für eines der Verkehrsunternehmen arbeiten, die das Mediationsprotokoll unterzeichnet haben.