Wie Sie ein Strafmandat bezahlen

Alle praktischen Informationen zur sicheren Bezahlung Ihres Strafmandates.

Online-Bezahlung Ihres Strafmandats

Wie bezahlen Sie Ihr Strafmandat?

Sie haben ein Bußgeld erhalten und möchten das Strafmandat jetzt bezahlen? Gehen Sie dazu auf die Bezahlplattform. Geben Sie Ihren Namen, die Strafmandatsnummer und Ihre Kontonummer ein.

Ihr Strafmandat ist mit drei Klicks auf einer zu 100% sicheren Plattform bezahlt.

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100% gesicherte Bezahlung

Unsere Bezahlplattform nutzt die Technologien SSL/TLS und 3D-Secure (oder Verified by Visa und MasterCard Secure Code). Ihre Bankdaten sind also vollkommen sicher.

Sie ziehen eine andere Zahlungsweise vor?

Sie haben drei Möglichkeiten:

  • Barzahlung, Bankscheck oder Barscheck direkt im Bahnhof
  • Rufen Sie die Nummer 0033 (0)820 318 065 (0,12 €/Min.), Montag bis Freitag von 9h bis 18h30, ausgenommen Feiertage
  • Senden Sie Ihren auf SNCF ausgestellten Scheck per Post an eines der Zentren, die auf der Rückseite des Zahlscheins angegeben sind

Ihre Zahlungsfristen

Sie haben einen Bußgeldbescheid erhalten?

Das Strafmandat ist ein Angebot zur außergerichtlichen Regelung eines Straftatbestandes gemäß den Artikeln 529 ff. der französischen Strafprozessordnung. Die Bezahlung innerhalb einer gesetzlichen Frist von 2 Monaten verhindert, dass Sie strafrechtlich verfolgt werden. Den Betrag der Geldstrafe finden Sie links unten auf der Vorderseite Ihres Strafmandats.

Sie haben Ihr Strafmandat nicht bezahlt?

Nach 2 Monaten ohne Zahlungseingang wird das Strafmandat an die Staatsanwaltschaft übermittelt. Damit wird eine erhöhte, pauschale Geldbuße fällig, die von den Finanzbehörden eingezogen wird und von 180 € bis 375 € gehen kann.

Sie haben mehrere Strafmandate nicht bezahlt?

Der Straftatbestand des Betrugs wird in der Regel mit einer Freiheitsstrafe von 6 Monaten und einer Geldstrafe von 7.500 Euro geahndet. Eine Wiederholungstat liegt vor, wenn die betreffende Person über einen Zeitraum von zwölf Monaten oder kürzer mehr als fünf Bußgelder für Fahren ohne Fahrkarte (Schwarzfahren) oder mit einem ungültigen oder unvollständigen Fahrausweis erhalten hat, die nicht zu einer außergerichtlichen Transaktion gemäß Artikel 529-3 der Strafprozessordnung geführt haben. Wenn Sie vorsätzlich eine falsche Identität oder Adresse angegeben haben, wird dies mit einer Geldbuße von 3.750 € geahndet.

Sie wollen reklamieren

Sie möchten gegen ein Strafmandat Beschwerde einlegen? Sie haben die Möglichkeit, innerhalb einer Frist von zwei Monaten bei SNCF Mobilités schriftlichen Widerspruch einzureichen. Nach Übermittlung der Akte an den Staatsanwalt (Artikel 529-5 der Verfahrensordnung) entscheidet dieser über die Gültigkeit Ihres Antrags. Wird der Einspruch abgelehnt und das Strafmandat nicht innerhalb der gesetzlichen Frist bezahlt, werden Sie strafrechtlich verfolgt.

I. Die Zahlung der Geldbuße erfolgt: entweder zum Zeitpunkt der Feststellung des Verstoßes an einen in Absatz 4 oder 5, Artikel L. 2241-1° Beförderungsgesetz, genannten berechtigten Mitarbeiter oder innerhalb von zwei Monaten nach Feststellung der Zuwiderhandlung an den im ersten Absatz des Einigungsangebots genannten Betreiber; in letzterem Fall werden dem Bußgeld allfällige Verwaltungskosten hinzugerechnet.

Sollte das Bußgeld nicht umgehend bezahlt werden, ist der in Absatz 4 oder 5, Artikel L. 2241-1° Beförderungsgesetz, genannte Mitarbeiter berechtigt, Name und Adresse des Beschuldigten zu erfassen; falls erforderlich, kann er die Unterstützung eines Polizei- oder Kriminalbeamten anfordern. Das Bußgeld und eventuelle Verwaltungskosten sind dem in Absatz 1 genannten Betreiber geschuldet.

II. Sollte das Bußgeld nicht sofort bezahlt werden, sind die in Absatz 4 oder 5, Artikel L. 2241-1° des Beförderungsgesetzes genannten Personen, sofern sie von der Staatsanwaltschaft zugelassen und vereidigt wurden, befugt, die Identität und Anschrift des Beschuldigten zu erfassen.

Lehnt der Beschuldigte die Bekanntgabe seiner Identität ab oder kann er sie nicht nachweisen, so hat der in Absatz 4 oder 5, Artikel L. 2241-1° des Beförderungsgesetzes genannte Mitarbeiter unverzüglich einen berechtigten Beamten der Kriminalpolizei, der Police Nationale oder der Gendarmerie Nationale zu informieren, der die unverzügliche Vorführung des Beschuldigten anordnen kann. In Ermangelung einer solchen Anordnung darf der in Absatz 4 oder 5, Artikel L. 2241-1° des Beförderungsgesetzes genannte Mitarbeiter den Beschuldigten nicht festhalten. Ordnet der in diesem Absatz genannte Polizeibeamte eine Personenüberprüfung nach Artikel 78-3 an, so beginnt die dafür in Absatz 3 des genannten Artikels vorgesehene Frist mit dieser Identitätsabfrage. Das Verfahren nach Absatz 1 wird unverzüglich eingestellt, sobald der Beschuldigte alle geschuldeten Beträge bezahlt hat.

III. - Die Anwendungsbedingungen für Absatz II dieses Artikels werden durch Dekret vom Staatsrat festgelegt. Diese Verordnung legt insbesondere die Bedingungen fest, unter denen die in Absatz 4 oder 5, Artikel L. 2241-1° des Beförderungsgesetzes genannten Mitarbeiter auf Kosten ihres Arbeitgebers eine spezielle Schulung absolvieren müssen, um die Zulassung durch den Staatsanwalt zu erhalten. Es legt auch die Bedingungen fest, unter denen der Bevollmächtigte des Staates die Organisationsform genehmigt, die das Unternehmen, dem der Mitarbeiter angehört, für die Durchführung der oben genannten Kontrollen und die Modalitäten der Koordinierung und Übermittlung von Informationen zwischen dem Unternehmen, dem der Mitarbeiter angehört, und der nationalen Polizei oder Gendarmerie beschließt.

Gesetze und Referenztexte:

  • Strafprozessordnung: Artikel 529-3 bis 529-5
  • Code des Transports (Beförderungsgesetz): 2. Teil, Buch II, Kapitel IV
  • Dekret Nr. 2016-541 vom 3. Mai 2016 über Sicherheit und Verhaltensregeln im Eisenbahnverkehr und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Art. 529-3. (Strafprozessordnung): für Verstöße der ersten vier Klassen im öffentlichen Personentransport im Eisenbahnverkehr und im Linienverkehr und auf Anfrage, die von den in Absatz 4 oder 5, Artikel L. 2241-1° des Beförderungsgesetzes genannten Beamten festgestellt wurden, wird die Strafverfolgung abweichend von Artikel 521 dieses Gesetzbuches durch eine außergerichtliche Einigung zwischen dem Betreiber und dem Beschuldigten beendet. Die Bestimmungen des vorstehenden Absatzes finden jedoch keine Anwendung, wenn mehrere Straftaten gleichzeitig festgestellt wurden, von denen mindestens eine nicht außergerichtlich bereinigt werden kann.
  • art. 529-4. (Strafprozessordnung): Eine außergerichtliche Einigung wird durch die Zahlung einer pauschalen Entschädigung an den Betreiber, für den die Sicherheitskontrolle durchgeführt wird, und gegebenenfalls des geschuldeten Fahrpreises für die Beförderung realisiert

SNCF Mobilités führt eine automatisierte Verarbeitung personenbezogener Daten durch zum Zweck der zentralen Verwaltung und Verfolgung von Verstößen sowie deren Meldung an die Bahnpolizei und der Erhebung von Bußgeldern, der Aufdeckung von Wiederholungstaten und vorsätzlicher Falschangaben von Adressen/Persönlichen Daten, der Verwaltung von Mitteilungen an die Justizbehörden im Zusammenhang mit der Erhebung erhöhter Bußgelder, der Überprüfung von persönlichen Daten über Verbindungen mit Datenbanken Dritter, um das Inkasso von Strafmandaten und die Erstellung anonymisierter Statistiken zu verbessern. Die erhobenen Daten werden nur für einen begrenzten Zeitraum mit dem Ziel der Zahlung von Geldbußen verarbeitet und nur innerhalb der geltenden Verjährungsfristen aufbewahrt. Darüber hinaus werden sie nur von bevollmächtigten Vertretern der Unternehmen des staatlichen Eisenbahnkonzerns und seiner Inkassodienste verarbeitet und nicht an Dritte weitergegeben, mit Ausnahme der Justizbehörden. Gemäß Gesetz Nr. 78-17 vom 6. Januar 1978 hat jeder das Recht auf Zugang, Berichtigung und Festlegung von Richtlinien über die Verfahrensweise mit seinen Daten nach seinem Tod sowie das Recht, der Verarbeitung seiner Daten aus legitimen Gründen zu widersprechen. Jeder, der seine Identität nachweist, kann seine Rechte ausüben, indem er sich an die Rechtsabteilung von SNCF Mobilités, 9 rue Jean-Philippe Rameau, 93212 Saint-Denis, wendet.

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