Foto Banner oben: ONCF / SNCF

Großer Erfolg für die erste HGV-Strecke in Marokko

Positive Bilanz für Afrikas erste HGV-Strecke, die seit ihrem Start im Herbst 2018 bereits mehr als 3 Mio. Fahrgäste genutzt haben. Die Partnerschaft zwischen SNCF und der marokkanischen Bahn geht weiter.

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Lesedauer 2. Min.

Eine Eisenbahn-Revolution

Hochgeschwindigkeitsstrecke in Marokko auf den afrikanischen Kontinent.

Nach mehr als einem Jahr Betrieb sieht die Bilanz dieser Linie, die die Städte Casablanca und Tanger in 2h10 statt wie bisher in 4h45 verbindet, mehr als rosig aus.

Die von Mohamed Rabie Khlie, dem für diese Strecke zuständigen Direktor des ONCF (Staatliche Eisenbahn in Marokko), genannten Zahlen belegen es: Diese Linie hat seit ihrer Inbetriebnahme mehr als 3 Millionen Fahrgäste befördert, mit einer Pünktlichkeit von über 97% und einer Zufriedenheitsrate der Fahrgäste von 92%.

  • 3

    Mio. Fahrgäste befördert

  • 97 %

    Pünktlicheit

Eine beispielhafte Zusammenarbeit

Die erste Hochgeschwindigkeitsstrecke auf afrikanischem Boden ist das Ergebnis einer einzigartigen Partnerschaft zwischen der Französischen Republik und dem Königreich Marokko, die 2007 gegründet worden ist.

In diesem Rahmen hat SNCF ihrem marokkanischen Pendant ONCF ihr Know-how für die Planung, den Bau, den Betrieb und die Wartung der marokkanischen HGV-Strecke zur Verfügung gestellt. Die marokkanischen Teams konnten damit umfassend vom Eisenbahn-Know-how und den Erfahrungen unseres Unternehmens profitieren.

Mehr erfahren über die Eröffnung der HGV-Strecke

Mehrere neue Projekte in Vorbereitung

Bestärkt durch diese ersten Erfolg bereitet Marokko weitere Eisenbahnprojekte vor, an denen unser Konzern ebenfalls teilhaben soll:

  • die Verlängerung der HGV-Strecke von Kenitra nach Rabat
  • der Bau einer HGV-Strecke zwischen Marrakesch und Agadir
  • der Start einer „S-Bahn“ in Casablanca
  • Neubau und Erneuerung von Instandhaltungswerkstätten