Die PIMMS erobern
die Bahnhöfe

45 Vermittlungsstellen im ganzen Land erleichtern den Bürgern den Zugang zu öffentlichen Dienstleistungen. 5 davon befinden sich in Bahnhöfen. Für SNCF sind diese Stellen Brennpunkte der Bürgernähe und des eigenen sozialen Engagements.


SOZIALE BINDUNG
STÄRKEN

SNCF ist Gründungsmitglied des ersten PIMMS (Point Information Médiation Multiservices) im Jahr 1995 und des 1998 gegründeten Dachverbands Union des PIMMS und konkretisiert dadurch das eigene gesellschaftliche Engagement. Die PIMMS sollen die Beziehungen der Bürger zu öffentlichen Dienstleistungsunternehmen verbessern, allen voran SNCF, EDF, La Poste und GDF Suez (Gasversorger), aber auch Pôle Emploi, die Arbeitsagenturen. Sie begleiten die prekären Bevölkerungsteile bei alltäglichen Tätigkeiten wie der Ausarbeitung eines Lebenslaufs oder beim Kauf einer Zugfahrkarte über das Internet. Mit Ihren Standorten in Arbeitervierteln und ländlichen Gegenden dienen die PIMMS auch der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts.


BÜRGERNÄHE
NACH MASS

Um ländliche Gebiete wieder mit Leben zu füllen hat SNCF im Jahr 2007 einen ersten PIMMS im Bahnhof von Libercourt (Département Pas-de-Calais) eröffnet, gefolgt von Ambazac (Limousin). Der PIMMS von Chauffailles (Saône-et-Loire) geht noch weiter. Er ist sogar geöffnet, wenn der Bahnhof und zwei Postämter im Kanton geschlossen sind. Der Bürger kann dort nicht nur TER-Fahrkarten kaufen, sondern auch Briefe versenden oder Bankgeschäfte erledigen. Die Partnerschaft mit dem Gasversorger GDF Suez, die Möglichkeit, Stromrechnungen von EDF zu begleichen und ein Terminal der staatlichen Krankenversicherung Sécurité Sociale machen aus dem Bahnhof von Chauffailles ein umfassendes Servicecenter und belegen die Anpassungsfähigkeit des Modells PIMMS an die unterschiedlichen  Anforderungen bei der Grundversorgung der Menschen.


Personen wurden 2011 in den
45 PIMMS in Frankreich betreut.

 

 

weitere PIMMS in Planung.

 

neue PIMMS werden 2012
in Bahnhöfen eingerichtet.