Den Gestrandeten im Bahnhof helfen

Jeden Tag treffen in den Bahnhöfen Millionen von Reisenden auf Hunderte von Obdachlosen. SNCF hilft im Namen der Solidarität und der Attraktivität der Eisenbahn.


DIE INITIATIVEN KOORDINIEREN

Der Kampf gegen die Obdachlosigkeit in den Bahnhöfen mobilisiert viele Helfer. Auch SNCF engagiert sich seit 1990 und hat unter anderem entscheidend die Schaffung zweier Hilfsmittel zur Koordinierung angeregt, um die Effizienz der geleisteten Arbeit zu verbessern. Der „Point Accueil Solidarité“ (solidarische Anlaufstelle) in den Bahnhöfen empfängt bedürftige Menschen, orientiert sie und ist gleichzeitig Bindeglied zwischen allen Akteuren. Bei der „Tour de gare sociétal” erstellen SNCF-Mitarbeiter, Bahnhofsdienstleister, Sozialabeiter, Verbände und lokale Institutionen seit 2010 Sozialdiagnosen der Bahnhöfe.


EIN HILFSNETZ IN
56 BAHNHÖFEN

SNCF unterstützt die Arbeit aller Sozialarbeiter, die zu den Obdachlosen in den Bahnhöfen gehen. Zum Beispiel den Samu Social (sozialer Rettungsdienst) von Paris, für den 8 SNCF-Mitarbeiter abgestellt wurden. SNCF sichert auch die Existenz der Bahnhofsmissionen in Metz, Straßburg und Tours, die jedes Jahr 6.000 hilfsbedürftige Personen betreuen. Schließlich fördert SNCF auch die Obdachlosenzentren in der Nähe der 4 großen Pariser Bahnhöfe und beteiligt sich an der Finanzierung von 5 Notunterkünften in Paris und Avignon.


Bahnhöfe werden
bis 2013 mit Hilfseinrichtungen für Obdachlose ausgestatttet

Notunterkünfte in Paris und Avignon