Sicherheit in
Villefranche-sur-Saône

Um dem Kriminalitätsanstieg im Bahnhof von Villefranche-sur-Saône nördlich von Lyon Einhalt zu gebieten, ist SNCF dem Kommunalrat für Sicherheit und Prävention (CLSPD) beigetreten. Die Resultate sind ermutigend.


GEFÄHRLICHE REGELVERSTÖSSE

Im Bahnhof von Villefranche-sur-Saône häuften sich Missachtungen der Vorschriften und gefährliches Verhalten auf den Eisenbahneinrichtungen, zum Beispiel das Überqueren der Gleise. SNCF hat deshalb die Kontrollgänge der Teams der SUGE (Eisenbahn-Sicherheitsdienst) verstärkt und eine nächtliche Bahnhofswache eingerichtet. Ohne Erfolg. Entschlossen, dem gefährlichen Phänomen Einhalt zu gebieten, hat sich SNCF innerhalb des CLSPD von Villefranche-sur-Saône dem Arbeitskreis angeschlossen, der sich mit derartigen Problemen beschäftigt.


EIN UMFASSENDES MASSNAHMENPAKET

Der Aktionsplan wurde ganz speziell auf Jugendliche zugeschnitten. Vorträge in den Schulen und Jugendzentren sollten sie für die Risiken bei der Nutzung der Eisenbahn und für verantwortungsvolles Verhalten im öffentlichen Transport sensibilisieren. Mit einer Photorallye wurden die jungen Bürger auf die Jagd nach riskanten Verhaltensweisen geschickt. Bei Treffen mit Feuerwehrleuten, Polizisten und dem Bahnhofsleiter erhielten sie Gelegenheit zur Diskussion und für Fragen. Zudem erinnerten Poster und Durchsagen im Bahnhof und in den Zügen an die Einhaltung der Ordnung. Diese Aufklärungs- und Sensibilisierungsaktion hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Zahl böswilliger Übergriffe im Bahnhof von Villefranche-sur-Saône um die Hälfte zurückging.


Mitarbeiter wachen Tag und Nacht über die Sicherheit im gesamten Netz.

Kommunen haben sich zusammen mit SNCF dem
Kampf gegen die Delinquenz verschrieben.

SNCF-Vertreter sitzen in den CLSPD und CISPD.