Den sozialen Zusammenhalt stärken

Wir helfen jungen Menschen in Schwierigkeiten und kümmern uns um sozial Benachteiligte, die in unseren Bahnhöfen Zuflucht suchen. Mit unserem Engagement auf dem Terrain rücken wir die Werte Nähe und Verantwortung in den Mittelpunkt. Bei drei Millionen Fahrgästen täglich erleben wir bei SNCF die ganze Vielfalt unserer Gesellschaft jeden Tag aufs Neue. Genau deshalb haben wir immer ein offenes Ohr für alle, die in irgendeiner Weise unsere Wege kreuzen.


Eingliederungsinitiativen:
Ein Weg zurück ins Arbeitsleben

Indem wir die Pflege der Eisenbahnanlagen jungen Menschen und Langzeitarbeitslosen anvertrauen, weisen wir Ihnen einen Weg in das Arbeitsleben. Roden und Pflege und Grünanlagen, neue Anstriche Renovierung... Nach 51 Eingliederungsprojekten 2008 und 51 im Jahr 2009 nähern wir uns unserem Ziel: 135 Eingliederungsprojekte bis Ende 2011 und 1.500 Menschen, die an das Arbeitsleben herangeführt werden. Dabei stützt sich SNCF auf das Fachwissen gemeinnütziger Vereine, die sich tagtäglich vor Ort engagieren.

Der „kleine Gürtel“ (La petite ceinture) ist eine alte Eisenbahnstrecke, die ganz Paris umgibt. Durch den Einsatz von fünf Vereinen, die in Sozialprojekten arbeiten, konnte die Anlage, die seit langer Zeit stillgelegt ist, wieder hergerichtet gebracht werden: 134 Tonnen Abfall wurden beseitigt, über 21 km Gleis- in Grünanlagen verwandelt, 2 Bahnhöfe restauriert... und 200 Personen fanden damit wieder  den Weg zurück in die Arbeit.


Im Bahnhof gestrandet:
Konkretes Handeln
gegen Ausgrenzung

8 SNCF-Mitarbeiter sind dem Sozialen Rettungsdienst (Samu social) zugeteilt, um sich der Obdachlosen in den Bahnhöfen anzunehmen. Darüber hinaus unterstützen wir auch die Tagesanlaufstellen in unmittelbarer Nähe zu den vier Pariser Bahnhöfen und beteiligen uns an der Finanzierung von sechs Obdachlosenasylen in Paris und Avignon.

Auf Menschen zuzugehen, die sich in einer verzweifelten Lage befinden, erfordert großes Fachwissen. Seit dem 1. Januar 2010 bieten wir deshalb allen unseren Bahnhofsmitarbeitern eine spezielle Ausbildung für den „Umgang mit umherirrenden Personen“ an.


Im Angesicht der um sich greifenden Armut haben sich fünf europäische Eisenbahngesellschaften (CFL in Luxemburg, SNCB in Belgien, PKP in Polen, FS in Italien und die französische SNCF) im „Club Gares et Solidarité“ (Bahnhöfe und Solidarität) zusammengeschlossen, um sich gegenseitig über ihre Erfahrungen auf diesem Gebiet auszutauschen und enger zusammenzuarbeiten. Seit Anfang 2010 arbeitet auch das Projekt „HOPE in Station“ (HOmeless PEople in Station / obdachlose Menschen in den Bahnhöfen) in dieselbe Richtung. Dabei schließen sich die großen europäischen Bahnhöfe direkt zusammen, um den Umgang mit Obdachlosen und Menschen mit Problemen zu verbessern.

Jede einzelne unserer Anlaufstellen (PAS) in den Bahnhöfen von Metz, Strasbourg und Tours hilft annähernd 6.000 Menschen pro Jahr.


Bahnhöfe haben Einrichtungen für Obdachlose

Als Unternehmen mit sozialer Verantwortung engagiert sich SNCF für berufliche Ein- gliederung und den Kampf gegen Obdach- losigkeit im Bahnhof


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