Transilien in
neuer Frische

Das Eisenbahnnetz in der Pariser Region wurde in diesem Sommer modernisiert. Alte Gleise wurde erneuert, Bahnsteige angehoben und neue Infrastrukturen geschaffen, um Ihnen einen noch besseren Service zu bieten.


Damit Sie
besser reisen

Rund 10 Großbaustellen haben SNCF und RFF (Réseau Ferré de France) in diesem Sommer in der Region Ile-de-France eingerichtet, um die Pünktlichkeit der Züge zu erhöhen, die Zuverlässigkeit der Infrastruktur zu verbessern und die der Fahrgäste Sicherheit zu gewährleisten.

Seit dem 2. September fahren die Züge wieder normal und ohne Fahrplanänderungen.

Zu den Bauarbeiten, die durchgeführt wurden, zählen unter anderem:

  • Erneuerung der Gleise auf der Strecke Cergy des RER A
  • Erneuerung der Gleise auf der Linie L zwischen Poissy und Maisons Laffitte
  • Erneuerung der Gleise und der Weichen in der Zufahrt zum Pariser Gare du Nord mit Auswirkungen auf die Linien RER B und RER D sowie die Linien H und K
  • Anhebung der Bahnsteige an drei Haltestellen des RER B (La Courneuve Aubervilliers, Le Bourget, La Plaine Stade de France)
  • Verstärkung der Tunnelbauwerke des RER C im Paris Stadtgebiet entlang der Seine (Projekt Castor)
  • Erneuerung der Gleise im südlichen Abschnitt  des RER D
  • Modernisierung des Eisenbahnknotens in Corbeil-Essonnes im Hinblick auf den Bau des Bahnhofs Créteil-Pompadour
  • Gleiserneuerung im Tunnel des RER E im Pariser Stadtgebiet (Tunnelschließung zwischen Magenta und Haussmann Saint-Lazare)
  • Schieneninstandhaltung auf mehreren Zweigstrecken der Linie H
  • Modernisierung der Weichenanlagen in der Zufahrt zum Pariser Gare Saint-Lazare

Der Bahnhof Paris Nord
im Brennpunkt

Die Schienen und Weichen einen Kilometer vor den Bahnsteigen des Pariser Gare du Nord sind bereits 30 Jahre alt. Sie werden jeden Tag von 1.500 Zügen befahren, die fast eine Million Fahrgäste befördern. Es war höchste Zeit, sie zu modernisieren.

Die Erneuerung dieser Eisenbahnplattform, die aus bis zu 12 aneinandergrenzenden Gleisen und den dazugehörenden Weichen besteht, machte den Einsatz bedeutender Mittel und eine präzise Baustellenplanung mit sieben Etappen nötig, um in diesem Bereich während der Bauarbeiten den Zugbetrieb aufrecht zu erhalten.

Über 500 Mitarbeiter von SNCF Infra waren rund um die Uhr einschließlich der Wochenenden auf dieser außergewöhnlichen Baustelle im Einsatz. Sie haben bei einem Investitionsaufwand von annähernd 20 Mio. Euro insgesamt 16.000 Schwellen ausgetauscht, 15.000 Meter Schienen verlegt, 5 Weichen ausgewechselt und 24.000 Tonnen Schotter ausgebracht.

Die Baustellenvorbereitung konnte nachts durchgeführt werden, aber die Arbeiten selbst mussten bei Tag geschehen. Deshalb wurden sie auf die Sommerferien konzentriert, weil in dieser Zeit die Auslastung der Züge geringer ist.

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Bauzeit: Vom 1. Juli bis 1. September 2012
Bereich: Zufahrt zum Bahnhof Paris-Nord
Budget: 20 Mio. Euro, von RFF finanziert, Koordination der Baumaßnahmen bei SNCF Infra


8.000 Mitarbeiter
im Einsatz

Von der Planung bis zur Ausführung der Bauarbeiten konnten diese Projekte dank des Einsatzes von über 8.000 Mitarbeitern von SNCF Infra, dem für Instandhaltung und Ausbau der Infrastruktur zuständigen SNCF-Geschäftsbereich, pünktlich und ohne große Probleme durchgeführt werden. Im 24-Stunden-Einsatz einschließlich der Wochenende wurden:

  • 16.000 Schwellen ausgetauscht
  • 15 km Schienen verlegt
  • 5 Weichen ersetzt
  • 24.000 Tonnen Schotter ausgebracht.

Baustellen bei Transilien in Bildern